Neujahrsempfänge der SPD Großenbaum, Rahm und Ungelsheim

Neujahrsempfänge der Ortsverbände : SPD will Süden interessanter für Zuzieher machen

Die Neubaugebiete im Süden und der Zustand der Schulen waren Themen der Neujahrs-Empfänge in den Ortsverbänden.

Die SPD-Ortsvereine Großenbaum/Rahm und Ungelsheim trafen sich zu ihren Neujahrsempfängen. Der Ortsverband Großenbaum/Rahm hatte Polit-Prominenz eingeladen: den Duisburger Bundestagsabgeordneten Mahmut Özdemir sowie Ralf Jäger, Ex-NRW-Innenminister und nun Vorsitzer der Duisburger SPD. „Wir wollen Duisburg interessanter machen und die Leute hier hinlocken“, sagte Jäger. In diesem Zusammenhang denkt er an den neuen Stadtteil Sechs-Seen-Wedau und an Neubaugebiete wie den Angerbogen II in Huckingen.

Daniel Rosenbach, Vorstand der SPD Großenbaum/Rahm, hofft auf Verbesserungen für „seine“ Stadtteile: „Was wir in Rahm auf jeden Fall brauchen, ist Ersatz für die alte Brücke.“ Dieser soll dieses Jahr kommen. Auch die Südtangente, die das Gewerbegebiet in Großenbaum mit der A 524 verbinden soll, ist weiter Thema in der Politik. „Einige der Projekte laufen schon länger und gut, bei anderen müssen wir uns noch mit der Verwaltung zusammensetzen.“ Natürlich hat man bereits die Kommunalwahl im Herbst 2020 auf dem Schirm. „Das ist ein großes Thema für uns.“ Insgesamt ist Rosenbach guter Dinge, dass die Pläne für das laufende Jahr umgesetzt werden können.

Beim Neujahrsempfang der SPD Ungelsheim/Mündelheim/Serm versprach Dezernent Thomas Krützberg (l.), dass die Stadt bis 2020 alle maroden Schultoiletten sanieren wird. Foto: Fabian Strauch / FUNKE Foto Services/Fabian Strauch

Beim Neujahrsempfang der SPD Ungelsheim schaute die neue Bezirksbürgermeisterin Beate Lieske vorbei. Prominenteste Besucherin war die Bundestagsabgeordnete Bärbel Bas, die das freie Wochenende in Berlin nutzte, um bei ihren politischen Freunden im Süden vorbeizuschauen.

Als Gastredner war Dezernent Thomas Krützberg angekündigt. Eines stellte der Chef des städtischen Mega-Dezernats mit Blick auf die in voller Stärke angerückten Vertreter der umliegenden Bürgervereine zu Beginn klar: „Ich bin ja für vieles zuständig, aber nicht für Bauvorhaben und Verkehr.“ Damit war eine mögliche Diskussion zu den brennenden Süd-Themen direkt zu den Akten gelegt.

Neben den Ressorts für Familie, Bildung und Kultur ist Krützberg seit dem Ausscheiden von Reinhold Spaniel auch noch für den kompletten Bereich „Arbeit und Soziales“ zuständig. Und damit auch für die zuletzt in den Fokus gerückte „Werkstatt für behinderte Menschen“, dessen Aufsichtsratsvorsitzender Krützberg nach dem Ausscheiden Spaniels seit 2018 ist.

Duisburgs Super-Dezernent warnt davor, „wegen des Fehlverhaltens einer Person“ die gesamte Institution in Frage zu stellen: „Dort wird eine hervorragende Arbeit geleistet.“ Erfreuliches konnte Krützberg in Sachen Schulgebäude berichten: „Bund und Land haben 170 Millionen Euro für die Sanierung von Schulen bereitgestellt, damit wird in Kürze begonnen.“ Ganz schnell will man die oftmals maroden Schultoiletten instand setzen. Krützberg verspricht: „Alle WC-Anlagen werden bis Ende 2020 saniert.“

(jk/vp)
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