Duisburg: Neues Süd-Bad: Einigung ist nicht in Sicht

Duisburg : Neues Süd-Bad: Einigung ist nicht in Sicht

Ein Ende der "Zielgeraden", auf der sich die Verhandlungen über den Bau eines neuen Bades im Stadtsüden zwischen Stadt in Investor Sven Pirdzun, schon seit Anfang des Jahres befinden, ist noch nicht in Sicht. Druck macht nun CDU-Ratsherr Thomas Susen, weil er das Scheitern des Projekts fürchtet. Am XXL-Sportcenter in Hüttenheim plant dessen Betreiber bekanntlich ein neues Bad mit Rutschenpark, Partner soll nach Pirdzuns Angaben das Unternehmen Sport-Stadianet sein.

Ein Ratsbeschluss aus 2008 sieht vor, nach Fertigstellung Zeiten für das Schul- und Vereinsschwimmen zu mieten und im Gegenzug die beiden alten Hallenbäder Wanheim und Großenbaum zu schließen. Diese Kosten dürfen aber den Aufwand für die Altbäder nicht überschreiten. Seit anderthalb Jahren verhandelt Duisburg-Sport mit Pirdzun. "Alle Beteiligten arbeiten daran, so schnell wie möglich eine Lösung zu finden", widerspricht Marc Rüdesheim dem Eindruck, es gehe nicht voran.

Die verbleibenden Hürden beschreibt der stellvertretende Betriebsleiter von Duisburg-Sport nur vage mit "inhaltlichen Fragestellungen". Ob die Finanzierung darstellbar ist oder ob es an der Absicherung des Weiterbetriebs im Insolvenz-Fall liegt, mag er nicht konkretisieren. Thomas Susen fordert, die verbleibenden Knoten endlich zu durchschlagen.

(RP)
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