Neues Programm der Duisburger Philharmoniker mit Stars wie Camilla Nylund

Auftakt mit GMD Axel Kober : Programm mit publikumsfreundlichen Werken der Moderne

Die Weltklasse-Sopranistin Camilla Nylund gehört zu den Stars der Klassik in der neuen Spielzeit der Duisburger Philharmoniker.

Mit der neuen Saison treten der neue Generalmusikdirektor Axel Kober (mit vier der zwölf Philharmonischen Konzerte) und mit Benjamin Shwartz erstmals ein Erster Gastdirigent (mit drei Philharmonischen Konzerten) in Duisburg an.

Kober beginnt mit dem dritten Philharmonischen Konzert am 30. und 31. Oktober 2019, für das er seinen Kontakt zu der Weltklasse-Sopranistin Camilla Nylund nutzte, die hier von dem vor 70 Jahren gestorbenen Richard Strauss nicht nur „Vier letzte Lieder“ singen wird, sondern noch vier weitere, frühere Orchesterlieder. Das wechselt im Programm ab mit Strauss‘ leidenschaftlicher Tondichtung „Don Juan“ op. 20 sowie „From the Bavarian Highlands“ op. 27 von Edward Elgar. In diesem Chorliederzyklus, in dem hier der Philharmonische Chor Duisburg singt, erinnert sich der englische Komponist an seinen Urlaub in Garmisch, dem Heimatort seines geschätzten Kollegen Richard Strauss.

Benjamin Shwartz legt gleich los mit dem ersten Philharmonischen Konezrt am 18. und 19. September 2019. Nikolaj Znaider spielt dann das Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26 von Max Bruch, der Dirigent rahmt mit der Deutschen Erstaufführung „Pollux“ von Esa-Pekka Salonen und dem Klavierquartett Nr. 1 g-Moll op. 25 von Johannes Brahms in der Orchesterfassung von Arnold Schönberg. Dieser Abend erscheint charakteristisch für die kommende Konzertsaison der Philharmoniker, denn er enthält zum einen farbige und wirkungskräftige, somit publikumsfreundliche Musik der Moderne, zum anderen Stars und Hits der Klassik.

Die Pianistin Anna Malikova, die schon oft hier zu Gast war, wird 2019/20 Duisburgs „Artist in Residence“ (Gastkünstlerin). Höhepunkte ihrer sechs Konzerte sind das siebte Philharmonische Konzert am 4. und 5. März 2020, in dem sie unter Kobers Leitung das Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 c-Moll op. 44 von Camille Saint-Saens präsentiert, das einige Ohrwürmer enthält, dann das Konzert am 19. April 2020, in dem sie mit drei Kollegen zusammen Werke von Johann Sebastian Bach, Carl Czerny und Peter Tschaikowsky für vier Klaviere (also 40 Finger, acht Füße und 352 Tasten) bringt und das Konzert am 10. Mai 2020, gleichfalls in der Mercatorhalle, in dem sie zusammen mit dem von Markus Stenz dirigierten Sinfonieorchester des Orchesterzentrums NRW die Solistin im Konzert für Klavier und Orchester Nr. 4 G-Dur op. 58 von dem vor dann 250 Jahren geborenen Ludwig van Beethoven ist. Erwähnt werden muss auch noch, dass der Münchner Fotograf Tobias Melle im elften Philharmonischen Konzert am 27. und 28. Mai 2020 seine passenden Bilder zu Beethovens Sinfonie Nr. 6 F-Dur op. 68 „Pastorale“ projizieren wird. Das kommt dann noch einmal am 5. Juni 2020, dem „Pastoral Day“: Der Weltumwelttag der Vereinten Nationen – mit weltweiten Aktionen zum Umweltschutz, gegen Naturzerstörung und zur Schärfung des ökologischen Bewusstseins – fällt dann mit dem runden Geburtstag von Beethoven zusammen, so dass überall auf der Welt und eben auch in Duisburg die „Pastorale“ aufgeführt wird. Den Musikpreis der Stadt Duisburg 2019 erhält der Choreograph Royston Maldoom, bekannt durch den Film „Rhythm is it!“, die Verleihung am 24. November soll im Theater stattfinden.

Das Jahresmagazin „play!“ mit sämtlichen Veranstaltungen der Duisburger Philharmoniker, auch aus dem Bereich der Kammer- und Orgelmusik, ist kostenlos erhältlich.

Abos können ab sofort erworben werden, Einzelkarten ab dem 19. Juni, beides am einfachsten im Internet unter karten@theater-duisburg.de.

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