1. NRW
  2. Städte
  3. Duisburg

Duisburg: Musikfest ein voller Erfolg

Duisburg : Musikfest ein voller Erfolg

17 Musik- und Tanzvereine gestalteten am Sonntag das fünfte Freundschaftstreffen des BSW Musikcorps Hohenbudberg. Das Programm war bunt gemischt. Es gab Blasmusik, Cheerleader-Vorführungen und Ponyreiten.

hohenbudberg Es war wie ein buntes Farbenmeer: die knallroten Pullover des BSW Musikcorps Hohenbudberg, die weinroten Westen und gestreiften Krawatten des Musik und Hörner Corps Duisburg-Wanheim, die grünen Jacken der Showband "Green Lions" aus Bad Münstereifel oder die schwarz-weiß-roten Kostüme der Cheerleader "Silver Shadows" aus Oberhausen.

Das alles und natürlich noch viel mehr konnte man erleben, als am Sonntag 17 Musik- und Tanzvereine zusammenkamen, um gemeinsam ein Musikfest zu feiern. Es war bereits das fünfte Freundschaftstreffen, das die Hohenbudberger in der Eisenbahnsiedlung ausrichteten. "Bei solchen Festen kann man befreundete Vereine treffen, gemeinsam Musik machen, und so vervielfältigt sich das mit der Zeit ganz von selbst", verriet Organisator Klaus-Dieter Meseck.

Tombola mit 500 Preisen

Die meisten Vereine kamen aus der näheren Umgebung, aus Duisburg, Mülheim oder Essen, aber manche nahmen auch eine längere Anreise auf sich, um auf dem Hof des Jugendheims in der Eisenbahnsiedlung dabei zu sein. "Den weitesten Weg hatten auf jeden Fall die Bad Münstereifeler", so Meseck.

  • Beim Wettstreit nach Noten sind witzig-kreative
    Musikvereine in Alpen : Hitparade der kreativsten Musikvideos ist angelaufen
  • Esther Bejarano erzählte beeindruckend aus ihrem
    Esther Bejarano im Zeitzeugengespräch mit dem Gymnasium Kevelaer : Mit Musik das Lager überlebt
  • Adjutant Ulli Völlings mit Frau Angelika
    Virtueller Heimatabend in Winnekendonk : Festkettenträger digital bekannt gegeben

Neben der Musik, die natürlich im Mittelpunkt des Tages stand, hatte das Musikcorps Hohenbudberg aber auch an alles andere gedacht. Die Besucher konnten sich mit Würstchen, Koteletts, Pommes, Waffeln oder Kaffee und Kuchen stärken. Für die Kleinen war eine Fußballwand aufgebaut, Kinderschminken wurde angeboten, außerdem konnte man die Eisenbahnsiedlung erkunden – wahlweise mit Pony oder im Anhänger hinter einem blauen Traktor.

500 Preise, darunter Blumen, Spiele, Tassen, Wein und Bier, warteten in der Tombola auf glückliche Gewinner. Gesponsert wurden sie zum Teil von Privatleuten, zum Teil aber auch von Geschäftsleuten aus der Umgebung.

Der Mittelpunkt blieb aber die große Bühne, um die herum auch die Festzelte und Bierzeltgarnituren aufgebaut waren. Dort saßen dann die Musiker, die noch auf ihren Auftritt warteten oder sich danach Zeit nahmen, um den befreundeten Vereinen zuzuschauen, aber auch "unsere Stammgäste aus der Eisenbahnsiedlung", wie Meseck sie mit einem Augenzwinkern nannte. Sie alle durften unter anderem auch die sechs- bis elfjährigen "Peewees" und die etwas älteren Cheerleader "Junior Shadows" bewundern, wie sie ihre silbernen Pompons schüttelten und die Beine zur Musik in die Luft warfen.

Flucht vor dem Regen

Der Musikverein "Burg-Geischda Duisburg" eroberte sich dagegen etwas weniger akrobatisch die Bühne, begeisterte seine Zuhörer aber mit Stücken wie "Sie liebt den DJ" oder "Er gehört zu mir" mindestens genauso sehr. Da war es schließlich Ironie des Schicksals, dass sich bei der Liedzeile "Heut' ist so ein schöner Tag" plötzlich alle unter die Festzelte retten mussten. Es hatte nämlich angefangen, wie aus Eimern zu schütten.

(RP)