1. NRW
  2. Städte
  3. Duisburg

Duisburg: Musik und Stimmung beim Jazz-Frühschoppen

Duisburg : Musik und Stimmung beim Jazz-Frühschoppen

Friemersheim Geselligkeit, gutes Essen und tolle Musik, das ist der Jazz-Frühschoppen im Hof des Lehrerhauses in Friemersheim. Dort tummelten sich am Sonntagvormittag um 11 Uhr unter grünen Zelten schon die ersten Besucher. Ausgerüstet mit Regenschirm und Regenjacke trotzten sie dem anfänglich schlechten Wetter, welches der fröhlichen Stimmung aber keinen Abbruch tat.

In Zusammenarbeit mit dem Lions Club Moers hat der Freundeskreis Lebendige Grafschaft den diesjährigen Frühschoppen unter dem Motto "Grafschafter treffen Grafschafter" organisiert. Die Veranstaltung ist schon zu einer Art Tradition für die Friemersheimer geworden.

Die Bänke waren rasch bis auf den letzten Platz gefüllt. Der Blick schweifte vorbei an dem Stand des christlichen Jugenddorfs Niederrhein, dessen Köche mit einer Auswahl an Köstlichkeiten für das leibliche Wohl der Besucher sorgten.

Sonne zu den ersten Tönen

Pünktlich zu Beginn des musikalischen Programms zeigte sich auch das Wetter von einer besseren Seite. Mit den ersten Tönen der Dortmunder Jazz-Band "Die Pilspicker", die zum vierten Mal mit von der Partie war, machte der Regen eine Pause, und es waren sogar ein paar Sonnenstrahlen zu sehen. Die eingängige Jazzmusik hob die fröhliche und Stimmung noch um Einiges.

Für den ersten Titel "Way down under in New Orleans", der das Motto der Jazzmusik genau auf den Punkt traf, gab es einen kräftigen Applaus, was nicht zuletzt an einem überzeugenden Schlagzeugsolo lag. Spätestens beim zweiten Stück war die Begeisterung der Zuhörer zu spüren. Die beschwingenden Klänge wurden mit Ausrufen begleitet wie "Toll" oder "Schön".

Günter Pfeiffer, Vorsitzender des Freundeskreises Lebendige Grafschaft", ist davon überzeugt, dass der Jazz-Frühschoppen ein "Highlight für Friemersheim" ist. Für ihn demonstriert das Fest das Gemeinschaftsgefühl des "Dorfes". Die Planung, verriet er, sei ihm deshalb auch immer wieder eine Herzensangelegenheit. Die aufwändige Organisation beginnt immer bereits ein Jahr im Voraus. Aber wie unschwer an der großen Anzahl an Besuchern zu erkennen war, lohnt sie sich.

Lob für die große Mühe

Die Mühen würdigte auch die stellvertretende Bezirksbürgermeisterin Katharina Gottschling, die unter den Gästen war. Sie erklärte sich begeistert von der "hervorragenden Planung durch den Vorsitzenden".

(ama)