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Mülheim: 68-Jährige tot in Wohnung aufgefunden – Sohn festgenommen

Tötungsdelikt in Mülheim : 68-Jährige tot in Wohnung aufgefunden – Sohn ist dringend tatverdächtig

Am Mittwochmorgen wurde eine 68-jährige Mülheimerin leblos in ihrer Wohnung aufgefunden. In unmittelbarer Tatortnähe wurde ein 35-jähriger Tatverdächtiger blutverschmiert festgenommen – es ist ihr Sohn, der nun in der Psychiatrie untergebracht werden soll.

Im Mülheimer Stadtteil Styrum ist es am Vormittag des 1. Dezember offenbar zu einer schrecklichen Familien-Tragödie mit Todesfolge gekommen.

Am Mittwoch gegen 10.20 Uhr erhielt die Leitstelle der Polizei Essen über den Notruf den Hinweis einer Zeugin auf verdächtige Feststellungen in einer Wohnung eines Mehrfamilienhauses in der Ulan-Becker-Straße in Mülheim-Styrum. Die Zeugin soll zuvor einen blutverschmierten Mann am Küchenfenster einer Wohnung gesehen haben.

Einsatzkräfte der Polizeiwache Mülheim betraten daraufhin die beschriebene Wohnung und fanden eine leblose 68-jährige Mülheimerin auf. Der herbeigerufene Notarzt konnte der Frau nicht mehr helfen und nur noch ihren Tod feststellen.

Die Polizei schwärmte sofort aus und leitete eine Fahndung nach dem Täter ein. In unmittelbarer Tatortnähe konnten die eingesetzten Beamten schließlich einen 35-jährigen Mülheimer festnehmen. Bei dem Mann handelt es sich nach ersten Erkenntnissen um den Sohn der getöteten 68-Jährigen. Der Mann ist dringend tatverdächtig und wurde am Mittwoch vorläufig festgenommen.

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Beim Polizeipräsidium in Essen wurde noch am Mittwoch eine Mordkommission eingerichtet. Die Ermittler sicherten umfassend Spuren am Tatort. Unter anderem fanden sie in der Wohnung zwei Küchenmesser. Nach ersten Erkenntnissen dürfte es sich bei den Messern um die vermeintlichen Tatwaffen handeln. 

Die Staatsanwaltschaft in Duisburg hat am Donnerstag bei der zuständigen Richterin des Amtsgerichts Mülheim einen Unterbringungsbefehl für die Unterbringung in einer psychiatrischen Einrichtung für den dringend tatverdächtigen 35-Jährigen beantragt. Ob der 35-Jährige mit seiner Mutter zusammengelebt hatte, war einem Polizeisprecher zufolge zunächst unklar.

Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Duisburg in dem schrecklichen Fall laufen weiter. Unter anderem werten die Ermittler der Mordkommission weiterhin Spuren und Zeugenaussagen zu den genauen Hintergründen der Tat aus.

(dab)