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Konzert: Mozarts Requiem trifft auf Kurt Weill

Konzert : Mozarts Requiem trifft auf Kurt Weill

Das Konzert in der Salvatorkirche am Sonntag findet im Rahmen der „Muziekbiennale Niederrhein“ statt.

Legenden ranken sich um Mozarts letztes Werk: ein undurchsichtiger Auftraggeber, Mozarts Tod sowie Verschwörungstheorien während der Entstehung seines „Requiems“ trugen zu der ungeahnten Popularität des Werkes bei. Es hat bis heute nichts an seiner musikalischen Kraft und Bildhaftigkeit verloren und erklingt am Sonntag, 7. Oktober, um 17 Uhr in der Salvatorkirche.

Vorangestellt werden der Aufführung die selten zu hörenden „Sieben Todsünden der Kleinbürger“ von Kurt Weill, dem erfolgreichen Hollywood-Komponisten der 30er Jahre. Der Text von Bertholt Brecht handelt von den Geschwistern Anna I und Anna II, die beide durch die Vereinigten Staaten reisen, um Geld zu verdienen und davon ein Haus zu kaufen. Sie spüren, welche moralischen Verwerfungen damit einhergehen.

Die „Sieben Todsünden“ stehen Weills „Dreigroschenoper“ nahe und füllen den Kirchenraum mit ungewöhnlichen Band-Klängen. Ausführende des ca. 90-minütigen Konzertes sind Mitglieder der Duisburger Philharmoniker, die Kantorei der Salvatorkirche sowie die sechs Solisten Antje Bitterlich (Sopran), Marion Eckstein (Mezzosopran), Cezar Dima und Wolfgang Klose (Tenor), Gregor Finke und Martin Wistinghausen (Bass). Die Leitung hat Marcus Strümpe.

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Das Konzert findet im Rahmen der „Musziekbiennale Niederrhein“ unter dem Titel „Verboten“ statt. Karten von 7,50 bis 20 Euro gibt es im Vorverkauf unter www.salvatorkirche.de und an der Abendkasse.

Mehr Infos zum Festival gibt es unter www.muziekbiennale.eu im Netz.