Nach langer Frostperiode geht es weiter: Mercatorstraße wird im Mai fertig

Nach langer Frostperiode geht es weiter: Mercatorstraße wird im Mai fertig

Die Bauarbeiten an der Mercatorstraße sind wegen der langen Frostperiode ins Stocken geraten. In einem Monat soll der Verkehr dort wieder rollen. Wann die Neugestaltung des Portsmouthplatzes vollendet wird, ist noch offen.

Auf der Großbaustelle vor dem Hauptbahnhof geht es nur quälend langsam voran. Noch immer stapeln sich vor dem Hauptbahnhof die Baumaterialien. Und auch die für Anfang dieses Jahres angekündigte Freigabe der Mercatorstraße für den Autoverkehr steht noch aus. Wer von der Stadtmitte kommend in Richtung Neudorf will, hat derzeit noch immer keine andere Möglichkeit, als den Bereich vor dem Hauptbahnhof weiträumig zu umfahren.

Die Kälteperiode im März hat die Stadt bei der Fertigstellung der Mercatorstraße und bei der Neugestaltung des Portsmouthplatzes zurückgeworfen. Der geplante Termin für das Ende der Baumaßnahmen im ersten Quartal 2018 konnte deshalb nicht eingehalten werden. "Wegen der langen Frostperiode haben sich die Arbeiten an der Mercatorstraße etwas verzögert", sagt Stadtsprecher Jörn Esser. "Wir peilen die Fertigstellung jetzt für spätestens Anfang Mai an."

Foto: Tim Harpers

Mit dem Ende der Arbeiten soll auch die komplizierte Verkehrsführung rund um den Bahnhofsvorplatz ein Ende haben. "Wenn wir fertig sind, wird für die Autofahrer in beiden Fahrtrichtungen je eine Fahrspur zur Verfügung stehen", sagt Esser. Außerdem gebe es künftig beidseitig einen Fahrstreifen für Radfahrer.

Bis es soweit ist, hat die Stadt allerdings noch einiges zu tun. "Die Fertigstellung der Fahrbahn in Richtung Mülheimer Straße ist noch nicht abgeschlossen", sagt Esser. Außerdem müssten noch die Ampelanlagen installiert werden. "Auch die Pflasterarbeiten laufen noch. Wir sind aber zuversichtlich, dass wir in etwa einem Monat mit allem durch sind."

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Bei der Neugestaltung des Bahnhofsvorplatzes sieht sich die Stadt auf einem guten Weg. Der Portsmouthplatz vor dem Haupteingang zum Bahnhof sei weitgehend fertiggestellt, sagt der Stadtsprecher. "Noch im Mai wird der Hochbau für den Mercator-One-Komplex beginnen." Bis der bezogen werden könne, werde die Westseite des Portsmouthplatzes gesperrt bleiben. An der Westseite soll ein Bürogebäude mit Gastronomie entstehen.

Auf die Frage, wann die Umgestaltung der Bahnhofsplatte mit allen ihren versprochen Elementen vollendet wird, wird Esser allerdings ehr unkonkret: "Alle Beteiligten arbeiten mit Hochdruck an der Fertigstellung des Platzes, die zeitnah angestrebt wird", sagt er. Der Termin könne aber "aufgrund einer Vielzahl von zum Teil nur schwer zu beeinflussender Faktoren nicht auf den Tag genau prognostiziert werden."

Der Stadtsprecher spielt damit vor allem auf die noch fehlenden Elemente an. Die sogenannte "lange Bank" steht schon seit Monaten. Auch die angekündigte Wasserfontänen-Anlage ist fertiggestellt (die kreisrunden Düsen neben der Bank).

Was noch fehlt, sind die Skateranlage, die im nördlichen Teil des Platzes entstehen soll, die sogenannten Mercatorstühle, die dem Platz als zusätzliche Möblierung Aufenthaltsqualität verleihen sollen, sowie die Errichtung der Skulptur "Wolkenfänger". Das etwa 20 Meter hohe Kunstwerk von Reiner Maria Matysik soll aufgestellt werden, sobald die baulichen Maßnahmen am Platz endgültig abgeschlossen sind.

(th)