Duisburg: Mercator-Gelände: Noch viel zu tun bis zum jecken Treiben

Duisburg : Mercator-Gelände: Noch viel zu tun bis zum jecken Treiben

Man kann es noch nicht so recht glauben, dass auf dem so genannten Mercator-Gelände schon bald die Jecken in Zelten Karneval feiern wollen. Aber bei der Stadt ist man guter Hoffnung, dass die Bagger bis Mitte Februar den Boden so planiert haben, dass - wie angekündigt - ein großes und ein kleines Festzelt aufgebaut werden kann.

Allerdings ist noch viel zu tun, wie Stadtsprecherin Susanne Stölting gestern auf Anfrage erläuterte. Vor wenigen Tagen noch haben sich Fachleute aus verschiedenen Bereichen zusammengesetzt, um die Möglichkeiten zu sondieren und Schwierigkeiten auszuräumen. So müssen beispielsweise noch aktuelle archäologische Arbeiten berücksichtigt werden. Deshalb kann das Gelände nicht vollständig für das Karnevalstreiben genutzt werden. Etwa ein Drittel der Fläche, auf dem früher das kaufmännische Berufskolleg stand, bleibt für die Öffentlichkeit vorerst gesperrt, damit hier die Archäologen ihre Arbeiten fortsetzen beziehungsweise beenden können.

Geklärt ist nach Auskunft von Susanne Stölting inzwischen auch die Frage, wie die Zelte verankert beziehungsweise windfest gemacht werden können. Nicht überall können Anker in den Boden eingelassen werden, weil die Archäologen bei ihren Ausgrabungen auf Gewölbekeller gestoßen sind, die geschützt werden müssen. Deshalb wollen die Zeltebauer bisweilen mit Gewichten statt mit Bodenankern für Standfestigkeit sorgen.

Inzwischen seien auch Fragen nach der Stromversorgung und der Wegeausleuchtung geklärt, so Susanne Stölting. Man habe da vieles berücksichtigen müssen. Einfach sei das alles nicht gewesen. "Doch jetzt ist alles im grünen Bereich", versichert die Stadtsprecherin. Die Jecken seien willkommen.

(pk)
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