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Duisburg: Mathe trifft auf das KinderKulturFestival

Duisburg : Mathe trifft auf das KinderKulturFestival

Das "Horrorfach" präsentiert sich von seiner spannenden Mitmach- und Entdecker-Seite.

Mathematik ist für Generationen von Schülern so etwas wie ein Schreckgespenst. Und jetzt kommt ausgerechnet das Duisburger KinderKulturFestival daher und stellt die Tage von Samstag, 31. Mai, bis Sonntag, 8. Juni, unter das Motto "Oh No, Mathe!".

Tatsächlich wird an den neun Tagen auf dem Festivalgelände am Innenhafen im "Garten der Erinnerung" die Mathematik eine besondere Rolle spielen. "Aber keine Angst, wir heben nicht den pädagogischen Zeigefinger und wollen Ersatzschule oder Nachhilfe spielen", so Thomas Krützberg, Kulturdezernent der Stadt. "Wir wollen auf künstlerische Art und Weise Mathematik begreifbar machen und zeigen, dass Mathe einfach zum Leben dazu gehört."

Es sollen Phänomene vorgeführt werden, die zwar alle mit Mathematik zu tun haben, die aber vor allem zum Mitspielen und Ausprobieren einladen. "Die Mitmachausstellung "Mathematik zum Anfassen" ist bereits jetzt im Vormittagszeitraum ausgebucht", verdeutlicht Frank Jebavy, Leiter des Festivalbüros der Duisburger Marketing GmbH. Rund 40 Exponate laden Kinder ab vier Jahren, Familien, Schulklassen und Kindertagesstätten zum Experimentieren, Knobeln, Puzzeln und Staunen ein - klassische Rechenaufgaben haben dort keinen Platz. Stattdessen ziehen die Kinder eine Riesenseifenhaut über sich und beobachten, was passiert, wenn sie lang und länger wird oder bauen eine Brücke ohne Nägel und Leim wie einst Leonardo da Vinci.

"Natürlich bieten wir neben der Mitmachausstellung auch die allseits beliebten Kindertheateraufführungen an", so Frank Jebavy. "Das KinderKulturFestival bietet eine Mischung aus Theater, Musik, Mitmachaktionen, Spielen und kreativen Workshops." So kommen zur Eröffnung am 31. Mai die niederländische Gruppe "Bombardo" und das "Theatre Fragile" aus Berlin. Verkörpern die Niederländer eine witzige, ganz eigene Mischung aus zeitgenössischem Theater und traditioneller Jahrmarktsattraktion, so setzt das Berliner Maskentheater in "Anton, Luka und Benjamin" auf sensibles Zuhören und Zusehen. "Die weiteste Anreise in diesem Jahr haben die 'Steppenkids' aus der mongolischen Hauptstadt Ulaanbaatar", sagt Krützberg. Traditioneller Tanz trifft bei ihnen auf Hip Hop, auf Pferdekopfgeigen und auf den Kehlkopfgesang.

Uwe Gerste, Geschäftsführer von Duisburg Marketing, hebt die Stärkung des Gesamteindrucks der Stadt deutlich hervor: "Die Stadt präsentiert sich mit dem Festival als familienfreundlich und beweist, dass das Leben in Duisburg lebenswert ist. Neben unserem Hauptsponsor, der Sparkasse, konnten wir für dieses Jahr auch Ikea als wichtigen Partner gewinnen", so Uwe Gerste.

Ohne finanzielle Hilfen wäre die Organisation des KinderKulturFestivals nicht möglich.

(RP)