Mannesmannstraße in Duisburg soll öfter gereinigt werden

Bezirksvertretung Süd : Mannesmannstraße soll öfter gereinigt werden

Straßen NRW soll die von Lkw-Fahrern oftmals verschmutzte Straße sauber halten – oder zumindest dafür zahlen.

Da war sich die Bezirksvertretung Süd einig: Einstimmig hat sie in ihrer jüngsten Sitzung einen Antrag beschlossen, der zu mehr Sauberkeit auf der Mannesmannstraße führen soll.

Oberbürgermeister Sören Link wird in dem Antrag von Junges Duisburg (JuDu) gebeten, das Gespräch mit dem Landesbetrieb Straßen NRW zu suchen. Der ist nämlich – bis auf ein kleines Stück – für die Reinigung der Straße zuständig. Das Ziel der Politiker: Entlang der Mannesmannstraße, besonders im Bereich der Einmündung im Eichwäldchen, sollen Mülltonnen aufgestellt werden. Außerdem soll häufiger als bisher gereinigt werden. Als Alternative sieht der beschlossene Antrag vor, dass die Wirtschaftsbetriebe Duisburg (WBD) die Reinigung der Straße übernehmen – auf Kosten von Straßen NRW.

„Es ist wirklich dreckig“, beschreibt Hartmut Ploum (SPD) den derzeitigen Zustand der Mannesmannstraße. Nicht nur derzeitig: „Seit Jahren“, heißt es im Antrag von JuDu, „verdreckt achtlos weggeworfener Müll die Straßenränder“. Als Verursacher machen die Bezirksvertreter die Fahrer der Lkw aus, die entlang der Straße parken.

Manfred Helten (CDU) schlug vor, einen Autohof einzurichten – dort sind unter anderem sanitäre Einrichtungen vorhanden, die die Fahrer nutzen könnten. Dieser Vorschlag wurde allerdings nicht weiter diskutiert. Der Antrag hingegen wurde verabschiedet – wenn Straßen.NRW künftig die Mannesmannstraße öfter reinige, sei das „zielführend“, so Michael Kleine-Möllhoff (Grüne).

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