Loveparade Duisburg Opferanwalt kritisiert Zivilprozess

Duisburg · Der Düsseldorfer Opferanwalt Julius Reiter kritisiert die Zivilprozesse zur Aufarbeitung der Katastrophe auf der Loveparade.

Loveparade in Duisburg: Fünf Jahre nach der Katastrophe
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Loveparade in Duisburg: Fünf Jahre nach der Katastrophe

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Foto: dpa, rwe fg kno

"Der Schadensersatzprozess zeichnet ein völlig falsches Bild der Interessen der Opfer", sagte Reiter unserer Redaktion. "Es ist verantwortungslos, eine Klage derart öffentlichkeitswirksam zu führen, bei der es kaum die eigentliche Geschehnisse des Unglücks, sonders nahezu ausschließlich auf die altbekannte Rechtsfrage ankommt", betonte Reiter. "In der Öffentlichkeit entsteht auf diese Weise ein falsches Bild vom eigentlichen Schwerpunkt des Verfahrens: Die Aufklärung der Verfehlungen, die zu diesem tragischen Unglück geführt haben", so Reiter.

Reiter vertritt im Strafverfahren rund 100 Geschädigte der Loveparade-Unglücks, darunter auch Hinterbliebene.

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