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Duisburg: Leck im Maschinenraum der "Adria"

Duisburg : Leck im Maschinenraum der "Adria"

Ein Leck im Tankmotorschiff "Adria" hat am Dienstag gegen 10.30 Uhr zahlreiche Einsatzkräfte der Wasserschutzpolizei und Feuerwehr an der Mühlenweide in Ruhrort beschäftigt. Auf dem Schiff war ein Kühlwasserrohr gebrochen. Der Bruch verursachte ein zehn Zentimeter großes Loch im Maschinenraum, durch das Wasser ins Schiff hineinlief und eine nicht näher bekannte Menge Öl austrat.

Laut Joachim Grunwald von der Wasserschutzpolizei drohte das Schiff zunächst unterzugehen. Die Situation sei aber schnell wieder unter Kontrolle gewesen. Ein Tauchunternehmen wurde verständigt , um das Leck von außen zu schließen. "Die Taucher sind vor Ort und schweißen eine Stahlplatte auf das Loch" sagte Joachim Grunwald. Auch das Austreten von Öl konnte gestoppt werden.

Ein Bilgenentölerboot war sofort zum Abpumpen zur Stelle. Jedoch konnte dennoch nicht verhindert werden, dass etwas Öl in den Rhein lief. Die Stelle wurde eingegrenzt und die Ausbreitung so aufgehalten. "Eine leichte Gewässerverunreinigung war nicht zu vermeiden.

Jedoch ist der Schaden keineswegs gravierend", so Grunwald. Das etwa 30 Jahre alte Schiff hatte 1600 Tonnen Gasöl geladen und war auf dem Weg von Amsterdam nach Birsfelden in der Nähe von Basel. Die "Adria" darf weiterfahren, wenn die Taucher das Leck zugeschweißt haben.

(RP)