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Duisburg: Laufen für guten Zweck

Duisburg : Laufen für guten Zweck

Trotz des schlechten Wetters drehten am Sonntag etliche Läufer und Walker beim Friemersheimer Orgellauf ihre Runden.

Mehr als 60 Läufer starteten über die Fünf-Kilometer-Strecke, etwa die Hälfte wagte sich an die doppelte Distanz. Unter ihnen auch Marion Winnands, die mit ihrem Lauftreff "Die Stolperer" bei jedem Wetter ihre Runden dreht. Ihr treuer Begleiter, Hund Merlin, durfte sie beim Wettbewerb leider nicht unterstützen. "Der gibt immer richtig Gas. Mit ihm an meiner Seite wäre ich in einer halben Stunde wieder da", scherzte die Läuferin. Auf die Frage, wie sie sich bei jedem Wetter zum Laufen motiviert, zitierte sie den Organisator des New York Marathons, Fred Lebow. "Beim Laufen fühlst du dich gut, aber hinterher fühlst du dich noch besser. Dieses Motto habe ich mir zu eigen gemacht, denn er hat Recht. Dieses gute Gefühl, wenn man es geschafft hat, motiviert ungemein", gestand Winnands strahlend.

Durch die Streckengestaltung gab es die meiste Unterstützung der mitgereisten Familien und Freunde jeweils zur Halbzeit und zum Schlussspurt, denn die Zehn-Kilometer-Läufer laufen die fünf Kilometer lange Strecke zweimal. Den meisten Applaus ernteten natürlich die knapp 30 Kinder, die im Anschluss an den morgendlichen Gottesdienst beim Bambinilauf eine Runde um die Dorfkirche drehten. Die jüngsten Teilnehmer im Feld waren Jan Neumann und Fatma Öz, beide zwei Jahre alt.

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Startnummern, Endzeiten und den Kalorienhaushalt der Läufer behielten Heidi Stuiter und Beate Hofmann am Richtertisch ständig im Blick. "Wenn die Läufer zurückkommen, brauchen sie Zucker", so die erfahrenen Helferinnen. "Darum halten wir immer ein paar Kuchen beim Verkauf zurück."

(son)