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Duisburg: Landesarchiv sucht Zeitzeugen zum "Speicher"

Duisburg : Landesarchiv sucht Zeitzeugen zum "Speicher"

Das Gebäude des Landesarchivs im Innenhafen zählt zu den größten Archivbauten Europas. Mit 76 Metern Höhe ist der fensterlose verklinkerte Turm, der aus dem denkmalgeschützten Getreidespeicher des Jahres 1936 weithin sichtbar herausragt, bereits zum Wahrzeichen Duisburgs geworden. Unter dem Titel "Speicher(er)leben" wird am Tag des offenen Denkmals, am 13. September, der zum Archivturm umgebaute Speicher für die Öffentlichkeit geöffnet. Die Rheinisch Westälische Speditionsgesellschaft wurde 1894 gegründet und war der letzte verbliebene Lagerbetrieb für Schüttgut im Innenhafen. Das Landesarchiv möchte nicht nur an die Geschichte des Speichergebäudes, sondern auch an die Menschen, die darin gearbeitet haben, erinnern und fragt: Haben Sie im RWSG-Speicher gearbeitet? Haben Sie besondere Erinnerungen an den Speicher? Verbinden Sie Erlebnisse mit dem Speicher? Das Projekt "Der Speicher und ich" bietet Menschen, die vor dem Umbau entweder bei der Rheinisch-Westfälischen Speditionsgesellschaft, gearbeitet haben, oder ansonsten Erinnerungen mit dem Speicher verbinden, die Gelegenheit, diese Erinnerungen zu thematisieren. Alle Menschen, die zur Erhellung der Geschichte des Speichers beitragen können, sind eingeladen, in das Landesarchiv zu kommen, um sich interviewen zu lassen. Die Interviews finden ab 15 Uhr im Vortragssaal statt.

Weitere Informationen unter "http://www.lav.nrw.de" im Internet.

(RP)