Duisburg: Krieger: Bezirksregierung hat noch Klärungsbedarf

Duisburg : Krieger: Bezirksregierung hat noch Klärungsbedarf

Die Bezirksregierung hat die Änderung des Flächennutzungsplans für die "Duisburger Freiheit" noch nicht genehmigt. Vertreter der Stadt und des Regierungspräsidiums hatten sich am Dienstag in Düsseldorf getroffen, um über die Zukunft des Areals zu beraten.

Wie berichtet hatte der Rat dem Vorhaben mehrheitlich zugestimmt. Allerdings bedarf die Änderung des Flächennutzungsplans nach dem Baugesetzbuch der Genehmigung durch die Aufsichtsbehörde. Die prüft unter anderem, ob das Vorhaben der landesplanerischen Entwicklung entspricht.

Weil dies insbesondere in der Frage des genehmigten Randsortiments nicht umstritten ist, hatte die Bezirksregierung zur Klärung Vertreter der Stadtverwaltung zum Gespräch nach Düsseldorf eingeladen. Dabei konnte noch kein Einvernehmen erzielt werden. "Bei dem Gespräch haben wir verschiedene rechtliche Aspekte diskutiert, es wurde aber noch keine Entscheidung getroffen. Diese soll bis spätestens zum 6. August folgen", erklärte eine Sprecherin der Bezirksregierung auf Anfrage am Mittwoch.

Kernstück des Vorhabens ist zunächst das Möbelzentrum des Berliner Investors Kurt Krieger, der dort ein "Höffner"-Möbelhaus und einen "Sconto"-Mitnahmemarkt errichten will. Wie berichtet hatte es gegen die Pläne zahlreiche Einwände gegeben, insbesondere auch vom Einzelhandels- und Dienstleistungsverband sowie von der Industrie- und Handelskammer. Der allergrößte Teil der Einwendungen befasste sich mit dem Randsortiment, also Waren, die keine Möbel im eigentlichen Sinne sind. Krieger wurden 20 Prozent der Fläche zugestanden, die Landesplanung ging zunächst von zehn Prozent aus.

(RP/rl)
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