Krankenstand in Duisburg ist 2018 gegen den Landestrend gesunken

DAK-Regionalreport : Duisburger melden sich seltener krank

Der Krankenstand in Duisburg ist 2018 gegen den Landestrend gesunken: Die Ausfalltage lagen 0,3 Prozentpunkte niedriger als im Vorjahr. Mit 4,5 Prozent gab es in der Region aber immer noch einen etwas höheren Krankenstand als im Landesdurchschnitt (4,3 Prozent).

Das teilte die Krankenkasse DAK jetzt mit. Laut des DAK-Gesundheitsreport waren damit an jedem Tag des Jahres von 1000 Arbeitnehmern 45 krankgeschrieben. Der höchste Krankenstand in NRW wurde mit 5,7 Prozent in Gelsenkirchen und Bottrop verzeichnet, der niedrigste mit 3,6 Prozent in Gütersloh und in Düsseldorf.

Den größten Rückgang mit 35 Prozent gab es in Duisburg bei den Fehltagen auf Grund von psychischen Erkrankungen. Sie hatten mit 15,6 Prozent aber immer noch den zweitgrößten Anteil an allen Ausfalltagen. Mehr als jeder fünfte Fehltag (22,1 Prozent) erfolgte durch Muskel-Skelett-Erkrankungen wie Rückenschmerzen. Trotz eines Rückgangs um zehn Prozent lagen diese Diagnosen weiter auf dem ersten Rang. Den größten Anstieg mit zehn Prozent gab es bei den Atemwegserkrankungen wie Bronchitis und Nasennebenhöhlenentzündung. Ihr Anteil am Krankenstand beträgt 14,3 Prozent. Ein besonderes Augenmerk der DAK-Studie lag auf Suchterkrankungen im Hinblick auf Alkohol, Nikotin und Computerspielsucht. Fast 1,2 Millionen Arbeitnehmer zwischen Rhein und Weser zeigten einen riskanten Alkoholkonsum – das ist jeder achte Beschäftigte. 19,3 Prozent der Arbeitnehmer hierzulande seien zigarettenabhängig. 581.000 Erwerbstätige in NRW zeigten ein riskantes Nutzungsverhalten bei Computerspielen.

(mtm)
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