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Innenansichten Das Bethesda Krankenhaus: Krankenpflege - ein Beruf mit Zukunft

Innenansichten Das Bethesda Krankenhaus : Krankenpflege - ein Beruf mit Zukunft

Gesundheits- und Krankenpfleger müssen über fundiertes Fachwissen mit gutem Kommunikationsvermögen, Offenheit, Freundlichkeit sowie Einfühlungsvermögen gegenüber den Patienten und Angehörigen verfügen.

In Kliniken sind sie die guten Engel. Ob für Patienten oder Angehörige - die Gesundheits- und Krankenpfleger sind stets die erste Anlaufstation, wenn Hilfe gebraucht wird. Hinter diesen "Engeln" steht jedoch ein komplexes Konstrukt aus moderner Pflege, Mitarbeitermanagement, aber auch Raum für Menschlichkeit im stressigen Alltag. Viele Anforderungen sind Tag für Tag zu meistern. Daher lohnt es sich, einen Blick auf den Pflegedienst im Bethesda Krankenhaus und die Menschen dahinter zu werfen.

Christian Lanz, seit August neuer Pflegedienstleiter, trägt die Personalverantwortung für die rund 300 Mitarbeiter im pflegerischen Dienst. Zudem umfasst sein Aufgabenbereich die Einstellung, Ausbildung, Arbeitseinteilung von Pflegepersonal. Neben der Mitarbeiterführung ist er in erster Linie für die Qualität der Pflege zuständig. Trotz seiner wichtigen Leitungsfunktion ist Lanz sehr eng in den Klinik-Alltag eingebunden und kennt medizinische und pflegerische Abläufe aus nächster Nähe. Er ist daher auch ein wichtiger Ansprechpartner für alle Fragen und Probleme im Zusammenhang mit der Pflege - sowohl für Patienten und Pflegepersonal als auch für Ärzte oder andere Institutionen. "Die Aufgaben in der Pflege sind schön, aber auch anspruchs- und verantwortungsvoll. Der Beruf erfordert Engagement und ein hohes Maß an Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen. Er ist eine Aufgabe für alle, die Freude am Umgang mit Menschen haben und sich für andere einsetzen möchten", sagt Lanz.

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Dass immer weniger junge Frauen und Männer den Pflegeberuf ergreifen wollen, versteht Lanz nicht. "Es ist ein anspruchsvoller Beruf mit Zukunft", findet er. Ihm scheint, als sei der Beruf in den vergangenen Jahren schlechtgeredet worden. In der Gesellschaft und Politik müsse man sich die Frage stellen, was ist uns gute Pflege in der Krankenversorgung, in der Gesundheitsberatung und Begleitung vielzähliger chronisch kranker Menschen wert. Mit der Beantwortung könnten auch junge Menschen wieder einen Ansporn erhalten den sehr anspruchsvollen Beruf der Gesundheits- und Krankenpflegekraft zu ergreifen. Dabei biete die Pflege verantwortungsvolle und abwechslungsreiche Aufgaben in einem professionellen Team, vielseitige Entwicklungsmöglichkeiten und sichere Zukunftsperspektiven.

Gemeinsam mit der Krankenpflegeschule Kaiserswerth bietet das Bethesda mehr als 45 Ausbildungsplätze in der Gesundheits- und Krankenpflege an. Daneben werden Studenten im dualen Pflegestudium im Bethesda beschäftigt. "Wir bieten gute Arbeitsplätze für qualifizierte Pflegekräfte", betont Christian Lanz.

Als Beispiele nennt er eine Bezahlung nach dem Tariflohn, Teilzeitarbeitsplätze und verschiedene Arbeitszeitmodelle wie auch qualifizierte Fort- und Weiterbildungen. "Wir wollen, dass unsere Mitarbeiter im Haus bleiben, weil wir unseren Patienten die beste medizinische und pflegerische Versorgung gewährleisten möchten." Dies funktioniere nicht mit ständig wechselndem Personal, unterstreicht der Pflegedienstleiter.

Erst im vergangenen August hatten sich wieder 14 junge Menschen für die Ausbildung zum Gesundheits- und Krankenpfleger im Bethesda Krankenhaus entschieden. Einige davon hatten bereits ein Jahr freiwillig gearbeitet und sich daraufhin für die Ausbildungsstelle beworben. Das Freiwillige Soziale Jahr (FSJ) habe ihnen gezeigt, welchen Weg sie einschlagen möchten, begründen die Auszubildenden, warum sie sich für diesen Beruf entschieden haben.

"Von unseren angehenden Gesundheits- und Krankenpflegern wird zukünftig fundiertes Fachwissen mit gutem Kommunikationsvermögen, Offenheit, Freundlichkeit sowie Einfühlungsvermögen gegenüber den Patienten und Angehörigen verlangt", zeigt Pflegedienstleiter Lanz auf.

(RP)