Hafen-Geschäfte in Duisburg und Hamburg Warum die deutsche China-Politik so extrem gefährlich ist

Meinung | Duisburg · China hat es auf die europäischen Häfen abgesehen. In Duisburg wird ein Terminal mit dem Regime von Xi gebaut, in Hamburg will der Kanzler den Einstieg eines Staatskonzern durchsetzen. Die Fälle zeigen: Politik und Wirtschaft verstehen die Volksrepublik und ihre Pläne noch immer nicht.

NRW-MInisterpräsident Hendrik Wüst (rechts) und Markus Bangen, Chef des Duisburger Hafens, im März beim Spatenstich für das erste klimaneutrale Containerterminal Europas.

NRW-MInisterpräsident Hendrik Wüst (rechts) und Markus Bangen, Chef des Duisburger Hafens, im März beim Spatenstich für das erste klimaneutrale Containerterminal Europas.

Foto: dpa/Rolf Vennenbernd

Die Volksrepublik China plant die Zukunft Jahrzehnte im Voraus und das kann sie auch deshalb tun, weil sie keine Demokratie ist. Niemand kann Staatspräsident Xi Jinping gefährlich werden. Bis 2049 will er China wirtschaftlich, militärisch, kulturell und ökologisch zum wichtigsten Land der Welt machen. Der Westen kann daran kein Interesse haben. Die Führungsrolle soll ein Staat übernehmen, der seine Bürger überwacht, Minderheiten in Lager sperrt und Allianzen mit Diktaturen überall auf der Welt schmiedet? Keine wirklich gute Idee.