Duisburg: Kommentar: Basta-Politik

Duisburg: Kommentar: Basta-Politik

Das ist Basta-Politik à la Schröder der übelsten Sorte. Die Sitzung des Verwaltungsrates der Wirtschaftsbetriebe offenbart eine knallharte Machtdemonstration der Duisburger SPD. Die inhaltliche Diskussion über Sinn oder Unsinn der GfB-Rettung und der damit verbundenen Personalien soll gar nicht mehr geführt werden.

Man habe die beste Lösung und das beste Personal gefunden, basta. Dabei geht es offenbar vor allem um eins: Der wegen seiner Sauerland-Nähe ungeliebte Stadtdirektor soll aus dem Rathaus, um Platz für einen Sozialdemokraten zu machen. Nebenbei bekommt der verdiente Genosse Linsen einen ebenso attraktiven wie lukrativen Job. Bürgernähe und Transparenz hatten sich die selbst ernannten Protagonisten des Duisburger Neuanfangs auf die Fahnen geschrieben. Alles schon vergessen? mtm

(RP)
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