1. NRW
  2. Städte
  3. Duisburg

Klimastreik am 24. September: 1000 Teilnehmer in Duisburg erwartet

Klimastreik am 24. September : „Fridays for Future“ erwartet 1000 Teilnehmer in Duisburg

Die Klimaschutzbewegung Fridays for Future ruft für Freitag, 24. September, weltweit zum Klima­streik auf. In Duisburg startet die Kundgebung um 16 Uhr am König-Heinrich-Platz, anschließend sind ein Demonstrationszug, sowie eine Abschlusskundgebung wieder am selben Ort geplant.

Das teilten die Klimaaktivisten jetzt mit. Die Veranstalter rechnen mit etwa 1000 Teilnehmern.

„Obwohl wir als junge Generation besonders betroffen sind, können wir die Klimakrise nicht allein lösen. Daher sind alle aufgerufen, sich am 24. September zu beteiligen, ganz egal ob jung oder alt“, sagt Yannick Redweik, einer der Organisatoren.

Der Demonstrationszug im Anschluss an die Auftaktkundgebung soll am Rathaus vorbei sowie einmal um den Duisburg Hauptbahnhof ziehen. Voraussichtlich gegen 18 Uhr wird dann die Abschlusskundgebung auf der Königstraße starten.

Vor Beginn und nach Ende der Kundgebungen wird es jeweils Live-Musik geben. Neben Beiträgen von Fridays for Future und der Studentenorganisation Students for Future sind auch Beiträge zu verwandten Themen, beispielsweise zum Ausbau des Autobahnkreuzes Oberhausen oder zum Kiesabbau in Mündelheim geplant.

Insgesamt seien am 24. September über 1000 Aktionen auf allen Kontinenten geplant., so die Veranstalter. Konkrete Forderung sei die Einhaltung des Pariser Klimaabkommens und der damit verbundenen Begrenzung der globalen Erwärmung auf deutlich unter zwei Grad Celsius – im besten Falle 1,5 Grad Celsius.

  • Ein Teil der Plakate am Rathaus
    Umweltschutz in Duisburg : Klima-Aktivisten von Fridays for Future pinnen Forderungen ans Rathaus
  • Das Archivfoto zeigt einen von der
    Umweltschutz : Wülfrather machen mit beim globalen Klimastreik
  • Die von Biden ausgerichtete Video-Schalte, die
    Vor Klimakonferenz in Glasgow : Welt auf „katastrophalem Weg“ - Erwärmung um 2,7 Grad absehbar

Geforderte Maßnahmen dazu sein beispielsweise der Kohleausstieg bis 2030 sowie eine Umstellung der Energieversorgung auf ausschließlich erneuerbare Energien bis 2035. Neu seien diese Forderungen nicht: Bereits im September 2019 gingen allein in Deutschland 1,4 Millionen Menschen auf die Straße, circa 3000 davon in Duisburg. Aktuellen Untersuchungen zufolge reiche keins der Parteiprogramme aus, um das Pariser Klimaabkommen einzuhalten.

(mtm)