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Duisburg: Kinder reisen einmal um die ganze Welt

Duisburg : Kinder reisen einmal um die ganze Welt

Viele lustige und fetzige Lieder bekamen die Besucher des Kindermusicals in St. Peter zu hören. Der Kinderchor der Gemeinde sang hochmotiviert und hatte sichtlichen Spaß bei der Reise um die Welt.

Mit der Ansage "Am Abenteuergleis alle Reiselustigen bitte einsteigen! Die Türen schließen! Vorsicht bei der Abfahrt" und dem scharfen Pfiff einer Trillerpfeife nahm der Kinderchor der Kirchengemeinde St. Peter in den Haesen die Zuschauer am Sonntagabend mit auf eine Reise um die Welt. Viele Besucher waren zum Pfarrzentrum an der Friedhofsallee gekommen, um sich das mitreißende Musical "Hans, mach Dampf" von Peter Schindler nicht entgehen zu lassen und bei Hans und seinen Freunden mitzufahren.

Natürlich sind bei einer Reise um die Welt Abenteuer im Fahrpreis inbegriffen. Und so sangen die Kinder von einem roten Luftballon, der bei dem Versuch, durch das Zugfenster zu kommen, an einem Kaktus scheitert. Die nächste Haltestation war Sankt Ottilien. Am Kräutergartensteig hörten die Zugreisenden die Geschichte von Doktor Peter Silie. Nun erfüllte ein sehr heißer Wind die Abteile. Die Kinder stöhnten unter der Hitze und sangen von einem kleinen, aber gefährlichen Nilkrokodil. Beim Blick aus den Fenstern sahen die Reisenden dann blühende Riesenkakteen, und der Zug näherte sich dem Wilden Westen, wo gefährliche Banden ihr Unwesen trieben.

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Eine besonders gefährliche Bande war die Käsebande, die eine Menge Ärger machte. Nach diesem Ärger suchten die Passagiere Erholung in der Bar "Zum dicken Hund". Aber nicht alle waren davon begeistert: Mit der Parole "Wir sind die gelben Nasen" stellten sich wütende Indianer vor. Den Zugreisenden wurde die Luft zu dick, und sie rannten unter Führung von Hans Dampf zurück zu ihrem Zug.

Es ging zurück nach "Old Europe", denn für diesen Lokführer war selbst der Atlantik kein Hindernis. Bald gab es wieder Bäume, und zwar ganz viele. Hans musste noch eine Schippe Kohle drauflegen, denn er wollte hinauf nach Posemuckel. Es lag oben am Berg zwischen dem großen und dem kleinen Froschsee.

Jetzt wollten alle plötzlich nicht mehr Zug fahren — sie bestiegen "Das Auto von Lucio". Dabei handelte es sich um einen Mitmachsong für alle. Dieses Fahrzeug hatte es in sich. Weil es ständig liegen blieb und schließlich einen Platten hatte, ließ man sich lieber wieder von Hans ans Ziel bringen. Denn es war höchste Eisenbahn, wieder nach Hause zu kommen.

Viel zu schnell war diese Zugreise zu Ende, so kurzweilig und beschwingt war es durch den Abend gegangen. Die Kinder waren hochmotiviert, sangen ohne Textbücher und hatten sichtlich Spaß. Begleitet wurden sie von einigen singenden Müttern, Heiner Lüger am Klavier und Mikel Bluni an der Gitarre.

(aen)