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Duisburg: Keine Perspektiven für den Norden

Duisburg : Keine Perspektiven für den Norden

Die jüngsten Arbeitsmarktzahlen machen nach Ansicht der CDU-Ratsfraktion deutlich, wie der Duisburger Norden weiter von der allgemeinen Entwicklung abgehängt wird. 11.169 Menschen im Norden dieser Stadt seien derzeit ohne Job, sagt Fraktionschef Rainer Enzweiler. 16,1 Prozent aller Duisburger nördlich der Ruhr könnten ihr Leben nur mit staatlicher Hilfe bestreiten. "Hoffnung auf Besserung ist nicht in Sicht", so Enzweiler. Im Gegenteil: "Durch das Aus für das FOC werden Investoren abgeschreckt, statt 1000 neuer Arbeitsplätze erwartet den Norden nun eine unbestimmte Zeit des Stillstandes."

Der Blick in die aktuelle Arbeitsmarkt-Statistik zeige auch, dass insbesondere junge Menschen keine Perspektive hätten. "Wenn der Zuwachs an arbeitslosen Menschen zwischen 15 und 25 Jahren stärker als in anderen Gruppen ist, dann wird eine komplette Generation auf Sicht abgehängt. Genau für diese Menschen braucht der Norden dringend einen Impuls." Einen Plan der Verwaltung, woher dieser Impuls kommen solle, "kann ich jedoch nicht erkennen", sagt Enzweiler.

(RP)