1. NRW
  2. Städte
  3. Duisburg

Duisburg: Keine Grüne Welle

Duisburg : Keine Grüne Welle

Zwischen der Angerhauser Straße und der Kaiserswerther Straße müssen Autofahrer auf Mündelheimer Straße immer wieder stoppen. Dies soll sich bald ändern, wie Vertreter der Stadt jetzt mitteilten.

Huckingen Die Verkehrsproblematik auf den Straßen im Duisburger Süden nimmt kein Ende, so scheint es. Auf der Mündelheimer Straße fehlt eine grüne Welle auf der Strecke zwischen den Kreuzungsbereichen Angerhauser Straße und Kaiserswerther Straße, wie RP-Leserin Bärbel Kolpak jetzt unserer Zeitung berichtete.

Fehlende "Grüne Welle"

"Egal, ob ich langsam fahre, normal oder rase, ich stehe immer an einer der beiden Kreuzungen vor einer roten Ampel. Bei starkem Verkehr bilden sich dort ziemlich lange Schlangen in beide Richtungen", berichtet Kolpak. Immer wieder habe sie bei der Verkehrslenkung der Stadt angerufen. "Da wird mir immer viel versprochen und berichtet. Mal die Installation eines neuen Rechners, mal, dass eigentlich die Firma Siemens an der Situation schuld ist. Passieren tut jedoch nichts."

Auch Dietmar Eliaß, Fraktionsvorsitzender der SPD im Duisburger Süden, ist die Situation bekannt. "Schon seit langer Zeit fordern wir als SPD ein einheitliches Verkehrskonzept für den gesamten Süden der Stadt", so Eliaß. Denn nur so könnten die Probleme der Verkehrsführung gelöst werden. Nicht ein Flickwerk, sondern ein Masterplan sei angebracht.

"Mir ist das Problem bekannt. Da dort eine Bedarfsfußgängerampel steht, kommt es oft zu langen Wartezeiten für Autofahrer. Die Ampelphase ist einfach zu lang. Aber auch die Fußgänger warten ziemlich lange, bis es mal grün wird", so Eliaß, der sich schon selbst einen Eindruck von der Situation an den beiden Kreuzungsbereichen gemacht hat. Er berichtet, dass dort auch viele Kinder und Jugendliche, die das nahegelegene Schulzentrum Süd besuchen, über die rote Ampel laufen. "Wenn die sich ihr Frühstück holen wollen und wenig Zeit haben, ignorieren sie einfach die Ampel." Eliaß fände es gut, wenn die geplante Maßnahme an der Düsseldorfer Landstraße, die durch Mittel aus dem Konjunkturpaket II finanziert werden soll, auf die Mündelheimer Straße ausgeweitet werden würde. "Auf die Maßnahme an der Düsseldorfer Landstraße und ihre Wirkungen auf den Verkehr im Süden bin ich gespannt", so Eliaß.

Peter Hilbrands, Pressesprecher der Stadt Duisburg, sagte unserer Zeitung, dass das Problem an der Mündelheimer Straße bei den Verantwortlichen der Stadt gar nicht bekannt gewesen wäre und nun an die Immobilienbetriebe der Stadt weitergegeben wurde. "Die IMD hat den Auftrag erhalten, den Sachverhalt zu prüfen und Maßnahmen zu treffen, dass zwischen den beiden Kreuzungen eine 'Grüne Welle' eingerichtet wird, so Hilbrands.

(RP)