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Karneval Serm und Hamborn: Umzüge in Duisburg abgesagt

Sturmwarnung und Dauerregen : Karnevalsumzüge in Duisburg abgesagt

Sowohl der Kinderkarnevalszug in Hamborn als auch der Zug in Serm finden am heutigen Sonntag nicht statt. Das hat die Duisburger Feuerwehr am Mittag mitgeteilt.

Die Verantwortlichen wollten bis zur letzten Minute warten, konnten am Ende aber keine andere Entscheidung treffen: Sowohl der Kinderkarnevalszug in Hamborn als auch der Karnevalszug in Serm sind abgesagt worden. Das teilte die Duisburger Feuerwehr am Sonntagmittag mit. Hintergrund ist eine amtliche Sturmwarnung des Deutschen Wetterdienstes.

Die Entscheidung sei angesichts der drohenden Sturmböen in Windstärke 8 in enger Abstimmung mit Ordnungsamt, Feuerwehr und Polizei gefallen, sagte Karlheinz Müller, Zugleiter des Kinderkarnevalszuges in Hamborn. „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht und treffen sie schweren Herzens.“ Aber die Sicherheit der Zugteilnehmer und der Zuschauer habe absoluten Vorrang.

Um 14.11 Uhr hätte der 58. Niederrheinische Kinderkarnevalszug am Hamborner Altmarkt losrollen sollen. Motto: „Karneval, das ist doch klar – in Hamborn immer wunderbar.“ Besonders hart trifft die Karnevalisten, dass in diesem Jahr auch wieder eine große Abordnung der närrischen Freunde aus Spanien im Zug dabei gewesen wäre. Die Blumenkönigin aus Teneriffa mit ihrem Gefolge nimmt nur alle zwei Jahre am Kinderkarnevalszug teil.

Im Duisburger Süden hatten die Verantwortlichen um Christian Weier von der KG Südstern am Vormittag noch auf einen regulären Start gehofft. Bei einer zweiten Sicherheitsbesprechung mit der Stadt entschied man sich dann aber für die Absage.

„Für den Nachmittag war noch eine Gewitterfront mit deutlich stärkeren Böen angesagt“, sagte Stadtsprecherin Susanne Stölting auf Nachfrage unserer Redaktion. „Deshalb haben die Gesellschaften in Rücksprache mit uns so entschieden.“ Etwaige Nachholtermine würden zwischen Veranstaltern und der Stadt abgesprochen.

Was den Rosenmontagszug angeht, hat man aufseiten der Stadt noch Hoffnung. „Da sieht es deutlich besser aus“, sagt Stölting. „Natürlich fällt auch da die endgültige Entscheidung erst am Vormittag. Aber noch sind wir da zuversichtlich.