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Duisburg: Karneval ist für den Prinzen eine Spaßfabrik

Duisburg : Karneval ist für den Prinzen eine Spaßfabrik

Dirk Spiller wird neuer Karnevalsprinz in Duisburg. Seine närrische Heimat hat er in der 1. großen Karnevalsgesellschaft Rot/Weiß Hamborn/Marxloh. Hier ist der in Oberhausen geborene und heute wieder dort wohnende bekennende WahlDuisburger als Jeck groß geworden und zu Hause. Hier amtiert er im Elferrat.

Dirk Spiller hatte bereits in der vergangenen Session seine Ambitionen, dem Duisburger Karneval in der nächsten Session als Prinz dienen zu wollen, HDK-Präsident Michael Jansen angekündigt. Es gelang ihm, Thomas Kurlbaum und Dirk Knapp als Marschallsaspiranten sowie Tina König, Jessica Badzung, Kristina Leliveldt und Ankatrin Heckhoff als designierte Pagen mit ins Narrenschiff zu holen. "Dirk Spiller war für uns die erste Wahl. Eine Kampfkandidatur unter mehreren Prinzenaspiranten wollten wir nicht. Wir setzen nach den Erfahrungen der vorigen Session auf einen Prinzen, der Brücken zu allen Narren unserer Stadt schlägt", berichtet Hauptausschusspräsident Michael Jansen. So konnte er Dirk Spiller nach der Wahl das seit 1997 in Gebrauch befindliche Prinzenzepter überreichen und das Motto für die kommende Session verkünden. Es lautet: "Im elften Jahr der Euroschlappe, statt Rettungsschirm 'ne Narrenkappe". Für Dirk Spiller ist es das Größte, einmal im Leben Karnevalsprinz zu sein. "Das ist meine Spaßfabrik. Das wird die geilste Zeit. Das ist die pure Lust am Leben."

Vor allem freuen sich Spiller und sein Team auf den Rosenmontagszug. Die neue Strecke über die Landfermannstraße habe sich bestens bewährt. Fest steht der erste Auftritt zum Sessionsstart am 3. November und die Prinzenkürung am 5. Januar in der Mercatorhalle. Ehefrau Melanie und Sohn Timm (7) stehen hinter Karnevalsprinz Dirk Spiller. Beruflich ist er mit einem Dienstleistungsunternehmen unterwegs.

(huk)