Kaiserpalais: Luxuswohnungen auf dem Dach Duisburgs

Schickes Wohnen am Kaiserberg : Luxuswohnungen auf dem Dach Duisburgs

Mit dem „Kaiserpalais“ an Stelle der Traditionsgaststätte „Wilhelmshöhe“ hoch oben auf dem Kaiserberg soll das „Quartier Wilhelmshöhe“ seinen krönenden Abschluss finden. Hier entstehen 38 Wohnungen in Duisburgs allerbester Lage.

Die Bagger wirbeln ordentlich Staub auf und verrichten ganze Arbeit: In wenigen Tagen ist vom Gebäude des Restaurants „Wilhelmshöhe“ einschließlich des Apartment-Anbaus nichts mehr übrig. Hier entsteht das „Kaiserpalais“ – eine Wohnanlage hoch oben auf dem Kaiserberg, in Waldrandlage.

Der neue Wohnkomplex darunter ist inzwischen fertig und komplett vermarktet: Terrassenförmig gruppieren sich acht Häuser um die denkmalgeschützte Henle-Villa mit dem Fahrenkamp-Anbau. Eine große Spundwand sichert den rückwärtigen Bereich des Quartiers. Dahinter ist ein Zaun – und der Wald.

Die 47 Wohnungen hat das Maklerunternehmen Maletz & Hoffstedde vermarktet. „Wir haben unseren Firmensitz von Mülheim hierher verlegt“, erklärt Ralf Maletz, dessen Büro an der Wilhelmshöhe 8a inmitten des neuen Wohnquartiers liegt. Nach dem Entwurf des Duisburger Architekturbüros Druschke und Grosser sind die Villen auf einem 9300 Quadratmeter großen Grundstück errichtet worden. Die Wohnungen fangen bei einer Größe von rund 80 Quadratmetern an, die größte hat über 190 Quadratmeter. Die Duisburger Blankbau-Gruppe hat das inzwischen fertiggestellte „Quartier Wilhelmshöhe“ entwickelt und bebaut.

Abriss: Das Traditionsrestaurant „Wilhelmshöhe“ verschwindet. Foto: Christoph Reichwein (crei)

Blankbau hat auch die die abschließende Bebauung an Stelle des Traditionsrestaurants mit dem „Kaiserpalais“ und dem „Pavillon“ entwickelt und konzipiert. Anschließend hat die Bankbau-Gruppe das fertige Konzept für diesen abschließenden Bereich an die Novaform-Gruppe verkauft. „Das ist für uns die Krönung des Projekts am Kaiserberg“, sagt Jens Gehlings, Geschäftsführer der Wilhelmshöhe Projektentwicklungen GmbH.

Das „Kaiserpalais“ im Modell. Foto: RKW Architektur +

Nach einer Planung des renommierten Düsseldorfer Architekturbüros RKW entstehen an Stelle des Traditionsrestaurants das „Kaiserpalais“ und das „Pavillon“ auf einer Fläche von 4000 Quadratmetern. Im Online-Portal Immobilienscout findet man noch einige Wohnungen, andere sind schon verkauft, noch bevor der Bau überhaupt begonnen hat. Wer’s bescheiden mag und mit 60 Quadratmetern Wohnfläche klarkommt, aufgeteilt auf zwei Zimmer, ist mir 269.000 Euro dabei – zuzüglich eines Tiefgaragenstellplatzes für 25.000 Euro. Eine Vier-Zimmer-Wohnung mit 163 Quadratmetern wird für 839.000 Euro angeboten, für eine rund 240 Quadratmeter große Wohnung sind 1,2 Millionen Euro zu zahlen.

Die Ausstattung ist entsprechend, Landhausdielen, Fußbodenheizung und geschliffene Wandoberflächen versprechen einen gewissen Luxus. Ein „Online-Sonderwunschmanager“ geht zudem auf individuelle Bedürfnisse der Käufer ein. „Ein Teil der Interessenten kommt aus Nachbarstädten, aus Düsseldorf oder vom Niederrhein. Es sind aber auch viele Duisburger, die hier eine Wohnung kaufen wollen, zum Teil sogar aus direkter Nachbarschaft am Kaiserberg“, berichtet Ralf Maletz. Das sei beim „Quartier Wilhelmshöhe“ nicht anders gewesen: „Da ist sogar ein älteres Ehepaar dabei, das noch im Restaurant Wilhelmshöhe seine Hochzeit gefeiert hat.“

Vor allem aber ist es die Lage, die Kaufinteressenten auf den Kaisersberg lockt. Die Makler werben mit dem Begriff „exklusiver Logenplatz“.  „Vom Kaiserpalais haben Sie schon in der ersten Etage einen Blick über die Baumwipfel. In den Etagen darüber können Sie bei gutem Wetter 30 Kilometer weit sehen“, so Maletz.

So eine Lage hat ihren Preis – doch der ist relativ. Projektentwickler Gehlings hat auch Immobilien in Düsseldorf vermarktet und kennt daher den Unterschied: „In Huckingen haben wir Doppelhaushälften für 400.000 Euro verkauft, die wenige hundert Meter weiter in Angermund für 750.000 Euro gehandelt werden.“

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