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Duisburg: Jetzt kommt es auf Krieger an

Duisburg : Jetzt kommt es auf Krieger an

Die Bezirksregierung Düsseldorf teilte gestern mit, dass sie den beantragten Ausbau der Anschlussstelle Duisburg-Hochfeld an der A 59 genehmigt. Das heißt: Das geplante Höffner-Möbelzentrum kann einen eigenen Autobahnanschluss bekommen.

Dies war in den vergangenen Monaten immer wieder seitens des Investors Kurt Krieger als Voraussetzung für die Realisierung der Pläne genannt worden. Bekanntlich will der Millionär mit eigenem Hubschrauber auf dem Güterbahnhofsgelände, das er vor fünf Jahren der Projektentwicklerin "Aurelis" abgekauft hatte, ein Höffner-Möbel-Zentrum sowie ein weiteres Möbelhaus bauen.

Dagegen haben sich in den vergangenen Monaten die Widerstände gemehrt. Unter anderem lehnen die IHK und der Einzelhandelsverband dieses Vorhaben ab, weil es innenstadtschädlich sei. Dass die Genehmigung der Bezirksregierung ein sicherer Hinweis auf einen baldigen Start der Krieger-Aktivitäten an dieser Stelle ist, bedeutet dies noch lange nicht.

Denn Krieger hat bekanntlich gerade erst in Neuss ein großes Möbelgeschäft gebaut und konzentriert sich derzeit auf ein Neubauprojekt in Hannover, auf einem Grundstück, das ihm seit vielen Jahren gehört. Eines nach dem anderen, statt vieles auf einmal - scheint seine Devise zu sein.

(hch)