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Duisburg: James Rizzi war in Duisburg gern gesehen

Duisburg : James Rizzi war in Duisburg gern gesehen

Die Duisburger Galeristin Irmhild Kugel hat gestern über unsere Zeitung von James Rizzis Tod erfahren. Sechs Ausstellungen hat Irmhild Kugel mit Rizzi-Werken organisiert; den New Yorker Künstler kannte sie persönlich. Mehrmals war James Rizzi hier in Duisburg, um bei den Ausstellungseröffnungen in der Kunsthandlung Kugel dabei zu sein. Irmhild Kugel beschreibt Rizzi als ungemein liebenswerten Mann, der mit seiner Kunst die Menschen glücklich machen wollte.

Vorzugsweise präsentierte Irmhild Kugel Rizzis Werke bei besonderen Anlässen. So zum Beispiel, als sie im November 2006 mit ihrer Kunsthandlung in neue Räume zog (es war ein Umzug nur auf die andere Straßenseite). Betroffen ist Irmhild Kugel nicht zuletzt deshalb, weil sie gerade eine Rizzi-Ausstellung zeigt. Der Anlass ist ein Jubiläum: Irmhild Kugel betreibt in diesem Jahr seit 25 Jahre ihre Kunsthandlung; davon die ersten zehn Jahre in Moers, seit 15 Jahren in Duisburg. Im Oktober hat sie dieses Jubiläum mit einer Rizzi-Ausstellung eingeleitet. Damals konnte Rizzi nicht persönlich kommen. Doch niemand, auch nicht sein aus Duisburg stammender Verleger Bernhard Feil, ahnte damals, dass Rizzi dem Tode nahe war. Feil vermutet, dass Rizzi, der oft kränklich war, weil er in seinen jungen Jahren Raubbau an seiner Gesundheit betrieben habe, an einer Herzerkrankung gestorben ist. Rizzi hatte geplant, im März nach Duisburg zu kommen. Hier wollte er u.a. die Meidericher Förderschule Hoher Weg besuchen, die, wie gemeldet, seinen Namen führen wird.

Irmhild Kugel möchte den New Yorker Künstler ehren, in dem sie ihre Rizzi Ausstellung verlängert. Ab Dienstag, 3. Januar, 10 Uhr, ist die Kunsthandlung Kugel (Friedrich-Wilhelm-Str. 77-79), in der rund 80 Rizzi-Werke hängen, nach der Ferienpause wieder geöffnet.

(RP)