Duisburg: Hohe Steuer, weniger Einkommen

Duisburg : Hohe Steuer, weniger Einkommen

Der stellvertretende Duisburger CDU-Fraktionsvorsitzende Thomas Susen hat erneut die von der rot-rot-grünen Ratsmehrheit beschlossene Gewerbesteuererhöhung kritisiert.

So komme eine neue Studie des renommierten Steuerforschers Clemens Fuest von der Universität Mannheim zu dem eindeutigen Ergebnis, dass eine übermäßige Belastung der Unternehmen durch die Gewerbesteuer zulasten der Einkommen der Mitarbeiterschaft gehe.

"Diese Studie ist ein Nackenschlag für alle, die behaupten, eine Anhebung der Gewerbesteuer wie in Duisburg wäre unschädlich, weil die Unternehmen das aus der Portokasse' bezahlen können", so Susen. Nun sei der Beweis erbracht worden, dass Menschen in Städten mit einer hohen Gewerbesteuer eindeutig weniger verdienten als Menschen in Städten mit einem nur mäßigen Gewerbesteuerhebesatz. "Die CDU-Fraktion sieht sich in ihrer Ablehnung der Steueranhebungspolitik der rot-rot-grünen Ratsmehrheit und ihres Oberbürgermeisters Sören Link (SPD) bestätigt", erklärte der Christdemokrat.

In der noch unveröffentlichten Studie wurden die Daten der Gewerbesteuerhebesätze und der Lohnentwicklung aus 11441 Städten und Gemeinden in Deutschland untersucht. Zum ersten Mal können die Uniforscher jetzt einen verlässlichen und robusten Zusammenhang zwischen höheren Gewerbesteuersätzen und niedrigeren Einkommen feststellen.

"Diese Erkenntnis ist umso dramatischer für Duisburg, als dass das Lohnniveau hier durchaus steigerungsfähig ist. Die Arbeitnehmer haben ihren Lohn verdient und dürfen nicht unter dem mangelnden Sparwillen der rot-rot-grünen Haushaltsmehrheit leiden. Das tun sie aufgrund der extremen Grundsteueranhebung schon genug," so der CDU-Fraktionsvize Thomas Susen. Der Gewerbesteuerhebesatz in der Stadt Duisburg gehört zu den höchsten im Land Nordrhein-Westfalen.

(RP)
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