Duisburg: Hochfelder starten einen Weltrekordversuch

Duisburg: Hochfelder starten einen Weltrekordversuch

Mit dem Aktionstag "1000 Besen für Hochfeld" am Sonntag, 14. Juli, wollen die Hochfelder einen Eintrag ins Guinness Buch der Weltrekorde bekommen. Finden sich mindestens 1000 freiwillige Helfer zum gemeinsamen Fegen zwischen 12 und 14 Uhr zusammen, ist ihnen der Titel sicher.

Die Aktion steht unter dem Motto "Nicht meckern, sondern selber fegen" und wurde initiiert von der Unternehmensgruppe Im-mobilis. Laut Geschäftsführer Markus Drews beschweren sich immer mehr Bürger über verschmutzte Bürgersteige – anstatt selbst aktiv zu werden. Und genau das soll sich jetzt ändern. Freiwillige quer durch alle Altersgruppen und unabhängig vom Wohnort sind eingeladen den Stadtteil Hochfeld wieder auf Vordermann zu bringen. An zwölf Standorten werden 1000 von verschiedenen Sponsoren finanzierte Besen ab 11 Uhr an die Helfer verteilt. Auch Wirtschaftsunternehmen und die Politik beteiligen sich am Vorhaben. "Ich finde die Aktion einsame Spitze, denn sie stimmt mit unseren Zielen überein", meint Bürgermeister Manfred Osenger, der auf mehr Sauberkeit und Zusammenhalt hofft.

Die Besen wurden seit Ende Mai in der Blindenwerkstatt Kaniss, ebenfalls in Hochfeld ansässig, angefertigt und anschließend für 12,50 Euro pro Stück an die Sponsoren verkauft. Somit sei die Aktion, so Markus Drews, ein doppelter Gewinn für den Stadtteil.

Der Aktionstag endet für die Beteiligten um 14 Uhr auf dem Hochfelder Mark mit einem gemeinsamen Foto. Ab 16 Uhr erwartet sie eine "Kehraus"-Party in der Alten Feuerwache Hochfeld. Denn nicht nur der Besen oder der Titel seien Anreiz, meint Projektleiterin Susann Möller-Röhnick. "Das gute Gefühl ist der eigentliche Lohn."

Mehr Informationen gibt es unter www.1000besen.de

(RP)