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Duisburg: Hilfe für Teeniemütter

Duisburg : Hilfe für Teeniemütter

Das Thema Teenager-Mütter stand auch beim jüngsten Jugendhilfeausschuss auf der Tagesordnung. Genaue Zahlen für Duisburg gibt es allerdings nicht. "Die statistischen Daten werden nur auf Bundes- und Landesebene erfasst", erklärt Jugendamtsleiter Thomas Krützberg auf Anfrage der RP.

Bundesweit schwankt die Zahl der Schwangerschaften bei Mädchen und jungen Frauen bis zum 18. Lebensjahr laut einer Studie von Pro Familia zwischen sieben und neun auf 1000 Frauen.

Zu den Ursachen für frühe Schwangerschaften zitiert die Mitteilungsvorlage des Jugendausschusses die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung. "Geringe Bildung, Arbeitslosigkeit und soziale Benachteiligung erhöhen das Risiko von ungeplanten Schwangerschaften deutlich", heißt es darin.

"Es fällt uns schon auf, dass Teenagerschwangerschaften immer häufiger vorkommen", sagt Thomas Krützberg. "Für junge Mütter sind wir immer da", verspricht der Jugendamtsleiter aber gleichzeitig. Hilfsangebote für junge schwangere Frauen gibt es in Duisburg viele: Schwangeren- und Konfliktberatungsstellen unterschiedlicher Träger, das Familienhebammenprojekt "Hebammen an unserer Seite" des Jugendamtes, das "Irmgardishaus", ein Mutter-Kind-Wohnheim des Caritasverbandes, das Projekt "Frühe Hilfen für Eltern und Kind" unter Federführung des Jugendamtes und die sieben Außenstellen des Allgemeinen Sozialen Dienstes des Jugendamtes.

(RP)