Duisburg: Grünzonen ohne störende Barrieren

Duisburg: Grünzonen ohne störende Barrieren

Bei der Jahreshauptversammlung des Bund für Umwelt und Naturschutz (BUND) Duisburg wurden unter anderem die Themenschwerpunkte für das Jahr 2010 festgelegt.

Im Bereich Landschafts- und Artenschutz fordert die Kreisgruppe den Stopp des Flächenverbrauchs durch Bebauung in Landschaftsschutz- oder gar Naturschutzgebieten in Duisburg. Unter anderem setzt sich die Kreisgruppe gegen den Bau einer "Living Bridge" in der Ruhraue, den Autohof in Duissern sowie die Grubengasanlage in Baerl ein. Gerade bei diesen Projekten sieht der BUND keine ausreichende Alternativ-Standortplanung und lehnt die geplante Bebauung an den vorgesehenen Stellen ab.

Bei der "Duisburger Freiheit" (Güterbahnhofsgelände) fordert der BUND, dass bei den anstehenden Planungen sowohl der Biotopverbund entsprechend berücksichtigt wird, als auch die geplante Bebauung im Bereich der Energieversorgung (Stichwort Niedrigenergie- oder Nullenergiebebauung) zu einem Vorzeigeprojekt in Duisburg wird, so die Vorsitzende Kerstin Ciesla. Hier biete sich eine einmalige Chance für eine barriere- und unterbrechungsfreie Vernetzung für Fußgänger und Fahrradfahrer. Im Bereich des technischen Umweltschutzes wird sich der BUND Duisburg auch weiterhin aktiv gegen den geplanten Bau des Kohlekraftwerkes in Krefeld Uerdingen sowie die geplanten Erweiterungen des Kohlehafens im Duisburger Norden einsetzen.

Der Vorstand wurde für weitere zwei Jahre gewählt. Ihm gehören neben Kerstin Ciesla auch die zwei Vertreter Christoph Pösken und Holger Moschner (Kassenwart), Edgar Siepmann (Öffentlichkeitsarbeit) sowie Christoph Pösken und Willi Bernok.

(RP)