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Duisburg: Große Verkaufsausstellung im Künstlerhaus Goldstraße

Duisburg : Große Verkaufsausstellung im Künstlerhaus Goldstraße

So etwas gab es in der fast 32-jährigen Geschichte des Künstlerhauses an der Goldstraße 15 (Dellviertel, Innenstadt) noch niemals, einen "Goldverkauf".

Genau genommen gibt es auch jetzt noch keinen Goldverkauf, sondern nur diesen Titel, der eine ungewöhnliche Verkaufsausstellung in Duisburgs ältestem Atelierhaus ankündigt. Am kommenden Wochenende bieten rund 40 Künstler Hunderte Werke an.

Und zwar zu runden Festpreisen, an die sich alle halten. Nach der Ordnung dieser drei Festpreise werden die Wände im Ausstellungssaal des Künstlerhauses bestückt. Es gibt Wände, an denen nur Werke zu 50 Euro hängen, an den anderen hängen oder lehnen Werke, die für 100 und 150 Euro angeboten werden. Andere Preise gibt es nicht.

An der Ausstellung beteiligen sich nicht nur die zwölf im Atelierhaus arbeitenden Künstler, sondern auch Gäste, die irgendwann einmal im Künstlerhaus Goldstraße 15 ausgestellt haben. Die Wände sind dicht behängt (Petersburger Hängung), auf stilistische Verwandtschaften wird keine Rücksicht genommen; auch finden sich keine Namensschilder unter den präsentierten Werken.

Keine "Namen kaufen"

Das sei bewusst so gemacht worden, sagte gestern Evangelos Koukouwitakis, Mitorganisator der "Goldverkauf"-Aktion. Käufer sollten nur auf die Werke achten, nicht auf die Namen der Urheber. Von wem die Arbeiten sind, ist aber auf der Rückseite vermerkt. Wer ein Werk kauft, kann es gleich mit nach Hause nehmen.

Der frei gewordene Platz wird mit einem anderen Werk ausgefüllt; die Künstler haben genügend Arbeiten "in Reserve". Ein Teil des Verkaufserlöses wollen die Künstler für die nächsten Ausstellungsprojekte im Künstlerhaus Goldstraße spenden. Wenn die Aktion gut läuft, soll sie in der zweiten Jahreshälfte wiederholt werden.

Die aktuellen Verkaufs- und Ausstellungstage sind am Samstag, 11. Februar, von 16 bis 20 Uhr, am Tag darauf von 12 bis 18 Uhr sowie am 25. Februar (16 bis 20 Uhr) und 26. Februar (12 bis 18 Uhr).

Weitere Infos unter der Handynummer 0170 9241172.

(RP)