Duisburg: Große Polizeipräsenz im Norden

Duisburg : Große Polizeipräsenz im Norden

Die Folge: Festnahmen, Verwarngelder, Platzverweise und Anzeigen.

Immer mehr Personen, die sich im Duisburger Norden nicht an die Spielregeln halten, gehen der Polizei ins Netz. In der vergangenen Woche (von Montag bis Sonntag) stellten die Beamten 215 Verwarngelder aus. Sie winkten zum Beispiel unangeschnallte Autofahrer heraus und auch solche, die am Steuer mit dem Handy telefonierten, gegen Verkehregeln und Tempolimits verstießen. In 56 Fällen gab es Ordnungswidrigkeitsanzeigen. Gegen 45 Überprüfte sprach die Polizei Platzverweise aus. Bei den Kontrollen gingen zudem drei Personen ins Netz, die per Haftbefehl gesucht wurden.

Schon seit drei Wochen können die Bürger im Duisburger Norden, vor allem in Marxloh, eine stärkere Polizeipräsenz beobachten. Die Mannschaften auf den Wachen in Meiderich und Marxloh werden seitdem durch Kollegen der Einsatzhundertschaft unterstützt. Damit haben sie mehr Möglichkeiten, auf den Straßen im Duisburger Norden präsent zu sein und zu kontrollieren.

In der letzten Juli-Woche stellten die Polizisten 139 Verwarngelder aus, davon 48 wegen Verstoßes gegen die Anschnallpflicht. Sie fertigten insgesamt 34 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen aus und sprachen 13 Platzverweise aus. In der Woche danach kamen 107 Verwarngelder und 54 Ordnungswidrigkeiten-Anzeigen zusammen.

Die Duisburger Polizei hofft durch ihre verstärktes Auftreten mehr Sicherheit auf die Straßen im Duisburger Norden zu bringen. Wie lange sie dabei auf die Hilfe von Kollegen zurückgreifen kann, ist zurzeit noch nicht sicher. Die Verantwortlichen hoffen allerdings darauf, dass das noch mindestens bis zum Jahresende der Fall sein wird.

(RP)
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