Duisburg: "Giveboxen" sollen auch in den Süden kommen

Duisburg : "Giveboxen" sollen auch in den Süden kommen

Berliner haben sich die Giveboxen ausgedacht und das Konzept über soziale Netzwerke bekannt gemacht. Jeder soll sich bedienen können. Es handelt sich nicht um ein Projekt für Hilfsbedürftige. Es geht vielmehr darum, brauchbare Dinge zu bewahren und nicht noch mehr Müll zu produzieren. Die "Bedienungsanleitung" ist meist an den Boxen angeschlagen. Eine Regel lautet: Wer etwas hin- bringt, möge nach zwei Wochen nachsehen, ob es noch da ist - und es in dem Fall selbst entsorgen. Das meiste, so die Erfahrung aus Düsseldorf, wechselt innerhalb von 24 Stunden seinen Besitzer.

Gebrauchte Kleider kann man im Duisburger Süden auch ohne Givebox spenden und finden: Immer donnerstags im Kleiderlädchen der Evangelischen Gemeinde Wedau, Am See 8 a von 9 bis 12 Uhr, im Diakonieladen der Ev. Auferstehungsgemeinde Ungelsheim, Sandmüllersweg 33, von 14 bis 17 Uhr, im Kleiderladen der Auferstehungsgemeinde Huckingen, Angerhauser Straße 91, von 15 bis 17 Uhr. Und dienstags von 9.30 bis 16 Uhr in der Kleiderkammer von St. Stephanus, Am grünen Hang 31.

(gab)