Gehaltsskandal bei Duisburger Behindertenwerkstatt „Ich habe mir dabei nichts gedacht“

Duisburg · Hat die Ex-Chefin der Duisburger Werkstatt für Menschen mit Behinderungen zu viel Geld verdient? Und was wusste der damalige Sozialdezernent? Im Prozess, der diese Fragen klären soll, kam es am Freitag zu einem Zwischenfall. Die 60-Jährige spricht von Rufmord.

 Der ehemalige Stadtdirektor Reinhold Spaniel (rechts) und die Ex-Chefin der Werkstatt für Menschen mit Behinderung, Roselyne Rogg (links).

Der ehemalige Stadtdirektor Reinhold Spaniel (rechts) und die Ex-Chefin der Werkstatt für Menschen mit Behinderung, Roselyne Rogg (links).

Foto: Christoph Reichwein (crei)

Roselyne Rogg startet am Freitagmorgen in Saal 74 einen Rundumschlag gegen die Medien. Sie kramt ein Blatt hervor, von dem sie eine Stellungnahme abliest. Sie spricht von einer Kampagne, von Rufmord. Man habe sie in den Medien vorverurteilt, sagt sie.