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Duisburg: Für die Kinder heißt es "abgefahren"

Duisburg : Für die Kinder heißt es "abgefahren"

Den Heinrichsplatz gibt es nicht wirklich. Der Name ist vielmehr der Titel einer in Berlin konzipierten Erlebnisausstellung, die ein wichtiges Element des 15. KinderKulturFestivals ist, das in diesem Jahr wieder am Innenhafen stattfindet. Ab sofort liegen die Programmhefte aus, in denen die 70 Veranstaltungen aufgeführt werden, die vom 16. bis 24. Juni zahlreiche Schulklassen, aber auch Einzelbesucher anziehen sollen.

"Abgefahren" ist das Motto der diesjährigen Ausgabe des neuntägigen Festivals, dessen Zielgruppe Kinder im Alter von vier bis zehn Jahren sind. Das Programm lockt mit Theater, Musik, Märchenerzählern, Workshops und viele Spielaktionen. "Wir wollen mehr als Hüpfburgen bieten", sagten gestern Clemens Richert, Leiter des KinderKulturFestivals, und Frank Jebavy, Leiter des Festivalbüros der Duisburg Marketing Gesellschaft.

Die zentrale Erlebnis-Ausstellung "Am Heinrichsplatz" wird in einem 200 Quadratmeter großen Zelt im Garten der Erinnerung aufgebaut. Der "Heinrichsplatz" führt die Kinder in die Vergangenheit, als die ersten Autos zusammen mit Kutschen auf den Straßen fuhren. Die Kinder, die von Betreuern angeleitet werden, sind aufgefordert, die Zukunft des "Heinrichplatzes" selber zu gestalten. Entsprechende Bauelemente liegen bereit. Wenn der Pferdestall bestückt ist, geht es beispielsweise darum, Tankstellen einzurichten, an denen Autos mit modernen Motoren ihren Kraftstoff bekommen. Die Ausstellung ist täglich für Gruppen mit maximal 30 Personen geöffnet. Entwickelt wurde "Am Heinrichplatz" im Auftrag des Deutschen Technikmuseums Berlin.

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Variiert wird das "abgefahrene" Thema u.a. bei Workshops zum Bau von Seifenkisten, beim Theaterstück "Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer" oder auch beim "Radl Salon Mowetz", wo merkwürdige Fahrgestelle gebaut werden, die man auch ausprobieren darf.

Das Motto "abgefahren" soll aber auch in übertragener Bedeutung zum Tragen kommen. So gastiert beispielsweise der Kinderbuchautor und Kabarettist Erwin Grosche mit einem Programm, das Jung und Alt anspricht. Jeden Tag gibt es Kindertheater, darunter eine Uraufführung des Duisburger "Theater Kreuz & Quer", das mit "Schneewitte und der letzte Fruchtzwerg" eine eigene Version des bekannten Märchens zeigt.

Am letzten Festivaltags gibt es aber doch noch eine gesteigerte Version der Hüpfburg: Die drei belgischen Artisten von "Cirqulation Locale" verbinden Straßentheater, Akrobatik und Jongleurstants zu einer einzigartigen Show. Auf einem Riesentrampolin wirbelt das Trio durch die Luft.

Weitere Infos auch im Internet unter www.kinderkulturfestival.de

Hier geht es zur Bilderstrecke: Die lustigsten Seifenkisten von 2004 bis 2011

(RP)