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Abwahlverfahren in Duisburg: Flashmob mit zwanzig Teilnehmern

Abwahlverfahren in Duisburg : Flashmob mit zwanzig Teilnehmern

Der angekündigte Flashmob, der ein Zeichen gegen Oberbürgermeister Sauerland setzen sollte, fiel kleiner aus als erwartet. Nur rund zwanzig Teilnehmer nahmen eine abwehrende Haltung nach dem Vorbild von Martin Tazl's Bild "Der kleine Bürgermeister" ein.

Die Initatoren Martin Tazl und Max Bauer wollten mit dem Flashmob zeigen, dass die Duisburger anders denken als ihr Oberbürgermeister und ihn nicht unterstützen. Von den angekündigten fünfzig Teilnehmern, wagten sich aber nur rund zwanzig in die eisige Kälte vor das Rathaus. Auch die Masken mussten aufgrund des Vermummungsverbotes weggelassen werden.

Vorbild für die Bewegung war eine Zeichnung von Martin Tazl, der im Laufe der Diskussionen um Adolf Sauerland die Comicfigur "Der kleine Bürgermeister" entwickelt hat. Die soll auch nach dem Tag des Abwahlverfahrens weiterleben, egal wie es ausgeht. Für Tazl steht die Figur als Symbol für die Obrigkeit und deren Tricks und Verstrickungen.

Mitinitiator Max Bauer hatte sich zum Ziel gesetzt, mit dem Flashmob die Jugend an die Politik zu führen und Leute zu motivieren, wählen zu gehen. Bleibt die Frage, ob dies mit zwanzig Teilnehmern gelungen ist.

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