Duisburg: Feuerwehr rettet vier Tiere bei Zimmerbrand

Duisburg: Feuerwehr rettet vier Tiere bei Zimmerbrand

Die Berufsfeuerwehr hatte am gestrigen Vormittag alle Hände voll zu tun. Zunächst wurde kurz vor 10 Uhr ein Brand in einem Asylbewerberheim an der Koloniestraße in Neudorf gemeldet. Bei ihrer Ankunft fanden die Feuerwehrleute eine brennende Matratze im Gebäude. Alle Bewohner konnten das Haus selbstständig verlassen. Zwei Personen wurden durch den Rettungsdienst untersucht, konnten aber in ihren Wohnungen bleiben. Weitere Bewohner waren nicht betroffen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.

In Neumühl brannte es knapp eine Stunde später in einem Hochhaus an der Albert-Einstein-Straße. Zum Zeitpunkt des Brandes befand sich zum Glück niemand in der brennenden Wohnung, und auch die übrigen Hausbewohner waren nicht in Gefahr. Es wurden aber zwei Katzen und zwei Hunde gerettet.

Weniger glimpflich ging es nur eine halbe Stunde später bei einem Brand in einer Werkstatt eines Reitsportzentrums an der Mühlbachstraße in Hamborn zu. Dort wurde eine Person verletzt. Sie wurde vom Rettungsdienst versorgt und dann ins Fahrner Krankenhaus transportiert.

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Fast zur gleichen Zeit ereignete sich außerdem auf der A40 zwischen den Autobahnkreuzen Kaiserberg und Duisburg in Fahrtrichtung Venlo ein Verkehrsunfall. Hier waren ein LKW und ein PKW zusammengestoßen. Die laut Polizei eingeklemmte PKW-Fahrerin, brauchte jedoch nicht befreit zu werden, wurde aber von einem Notarzt versorgt und anschließend mit einem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht.

Ungefähr eine halbe Stunde später lag in Rheinhausen ein Patient hilflos in seiner Wohnung und konnte dem Rettungsdienst die Tür nicht öffnen, wozu die Feuerwehr angefordert wurde, die das dann erledigte. Zudem liefen im regulären Rettungsdienst am Vormittag noch 32 Einsätze, bei denen Patienten versorgt und transportiert wurden. Insgesamt wurden in kurzer Zeit fünf größere Einsatzstellen mit fast 180 Feuerwehrleuten und 53 Fahrzeugen beschickt. Ohne eine tatkräftige Unterstützung durch die Freiwillige Feuerwehr wäre dies nicht zu leisten.

(zuew)