Duisburg: FDP zur Oper: Irritiert über "laute" CDU

Duisburg : FDP zur Oper: Irritiert über "laute" CDU

In der Diskussion um eine weitere Verlängerung der Kündigungsfrist für den Vertrag mit der Deutschen Oper am Rhein bis zum 31. März 2013 warnt die FDP vor "unverantwortlichem Populismus".

Frank Albrecht, kulturpolitischer Sprecher der FDP-Fraktion und Mitglied im Aufsichtsrat der Oper: "Ich bin skeptisch, ob eine Sondersitzung des Kulturausschusses zurzeit einen Beitrag zur Zukunft der Oper in Duisburg leisten kann. Die FDP hat sich stets gegen die von Rot-Rot-Grün beschlossenen Einschnitte bei der Oper ausgesprochen. Die Verantwortung für die Kultur in Duisburg gebietet es aber, die Diskussionen um die konkrete Umsetzung der Einsparung seriös und sachlich zu führen.

In der schwierigen Gemengelage zwischen zwei Städten und der Oper kann dabei externer Sachverstand durchaus helfen." Die FDP halte auch das Ballett für unverzichtbar in Duisburg. Albrecht: "Das sehr laute Auftreten der CDU irritiert mich ein wenig. Noch vor wenigen Jahren wollte der damalige CDU-Oberbürgermeister unter dem Beifall seiner Fraktion 2,5 Mio. Euro, also fast doppelt so viel wie Rot-Rot-Grün bei der Oper sparen."

(RP/rl)
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