Duisburg: Fasel-Stiftung zeichnet Kassner aus

Duisburg: Fasel-Stiftung zeichnet Kassner aus

Die Duisburger Fasel-Stiftung hat ihren "Preis Soziale Marktwirtschaft 2015" an Gerald Kassner, den Inhaber von Schauinsland-Reisen, verliehen. In der Feierstunde zur Preisverleihung würdigte der Vorstandsvorsitzende der Stiftung, Reinhold Kube, Kassner als Vorbild. Dieser stehe "für die Akzeptanz und den Erhalt der Prinzipien der Sozialen Marktwirtschaft, der im Mittelstand ganz überwiegend gelebte Wirklichkeit ist". Der Kuratoriumsvorsitzende der Stiftung, der ehemalige Essener Weihbischof Franz Grave, hob hervor, dass eine ethisch-orientierte Unternehmensphilosophie die beste sei. Der Preisträger Gerald Kassner sei "ein Zeuge für ethisches Handeln".

In seinem Grußwort stellte Oberbürgermeister Sören Link besonders heraus, dass das Unternehmen seit seiner Gründung im Jahr 1918 dem Standort Duisburg treu geblieben ist. Auch außerhalb seines Unternehmens bewege Gerald Kassner viel für die Stadt: für den Zoo, für den MSV und für viele andere Einrichtungen auch.

Gerald Kassner sagte, er sehe in der Würdigung eine Bestätigung seiner aus Überzeugung gelebten Unternehmensführung. Mit der Anerkennung fühle er sich auch in seinem Auftrag bestätigt, das nun in dritter Generation geführte Familienunternehmen mit seinen über 300 Mitarbeitern wie bisher weiterzuentwickeln. Schauinsland-Reisen steht im laufenden Geschäftsjahr kurz vor dem Erreichen der Umsatzmilliarde und hat sich eine feste Position im Markt erobert.

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Mit dem Fasel-Preis ist eine Dotation von 10 000 Euro verbunden. Gerald Kassner möchte diesen Betrag gemeinnützigen Einrichtungen zugutekommen lassen und mit dem Preisgeld die Vereine "Hand in Hand Wiesbaden" sowie die Lebenshilfe NRW unterstützen. Den Verein "Hand in Hand" und dessen Projekte für Aidswaisenkinder in Swasiland/Afrika fördert Gerald Kassner schon seit mehr als fünf Jahren. Die Lebenshilfe NRW organisiert begleitete Reisen für Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen in Deutschland und Spanien. Als Reiseveranstalter fühle man sich diesem Thema besonders verbunden, begründet Kassner die Wahl dieses Vereins.

(RP)
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