Eyevory stellt im Steinbruch neue CD "Aurora" vor

Band „Eyevory“ stellt neue CD vor : Progressive Rocker mit starken Flötentönen

Die Bremer Kult-Band „Eyevory“ stellte ihre neue CD „Aurora“ vor vollem Haus im Steinbruch vor.

„Aurora“ lautet der Titel der neuen CD, die das Quartett „Eyevory“ mit einer musikalischen Reise in die 70er Jahre präsentiert, die bis heute andauert. Als damals Bands wie Genesis, Yes, King Crimson oder Gentle Giant berühmt wurden, da war der Begriff des „Progressive Rock“ noch unbekannt. Doch wer noch heute mit gewaltigen oder auch zarten Sounds vielleicht den kleinen Hobbit oder andere Fabelwesen beschwört, der ist mit Leib und Seele ein echter „Prog Rocker“. So wie auf ihre eigene Art die Bremer Band „Eyevory“, landesweit auch vom großen Loreley-Festival bekannt, die jetzt ihre Visitenkarte im Steinbruch abgab und mit hartem Rock und lyrischen Melodien sphärische Welten bereist.

Bassistin und Sängerin Jana Frank, Sängerin und Flötistin Kaja Fischer, Gitarrist David Merz sowie Schlagzeuger Christian Schmutzer präsentierten als eingespieltes Team sowohl im Kollektiv als auch solistisch selbst komponierte Songs von ihrer aktuellen CD „Aurora“, einer leicht pompösen bis seligen Mischung aus Rock, Pop, Metal und Folk, von zeitloser Energie und kultivierter Schönheit. Das begeisterte Publikum litt an deisem Abend keinen Mangel und tauchte ein in den zauberhaften Kosmos mit Namen Prog-Rock, der ungeachtet der zeitweise wütenden Angriffe vom Planeten Punk niemals wirklich aufhörte zu existieren.

Eröffnet wurde der Abend mit „Limelight“ von der neuen CD und zunächst sanftem Meeresrauschen, dem hämmernde Beats folgten. David Merz, der Mann mit dem Zauberhut, der auch aus einer Geschichte von Charles Dickens stammen könnte, präsentierte sich auf der E-Gitarre als starker Solist und Sängerin Kaja Fischer erzählte Geschichten und spielte hinreißend Querflöte. King-Crimson-Flötist Mel Collins und Ian Anderson von Jethro Tull ließen grüßen. Es folgte von einer früheren Platte das ebenfalls sehr hörenswerte „In Fantasia“, das hier viele im Publikum offenbar schon kannten. Entweder waren die Freunde der Band aus Bremen angereist oder diese hat in Duisburg auch schon viele Verehrer. Das Quartett verstand es, mit ausgefeilten und gut arrangierten Songs seine aufmerksamen Zuhörer jederzeit in seinen Bann zu ziehen.

Es sollte dann noch ein sehr schöner Abend werden mit ewig jungen Sounds, die beweisen, dass der gute alte Prog-Rock immer noch lebt. Zurecht gab es am Ende viel Beifall für „Eyevory“ aus der Hansestadt Bremen.

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