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Duisburg: Essen per Chipkarte in High-Tech-Mensa

Duisburg : Essen per Chipkarte in High-Tech-Mensa

Das Albert-Einstein-Gymnasium eröffnet am Montag nach den Herbstferien seine neue Mensa. Und die betreibt es mit High-Tech-Methode. Die Schüler bestellen ihre Mahlzeiten per Mausklick und zahlen bargeldlos – alles läuft mit Passwörtern und Kennnummern, via Internet und Chipkarte, selbst die Essensausgabe.

Das Albert-Einstein-Gymnasium eröffnet am Montag nach den Herbstferien seine neue Mensa. Und die betreibt es mit High-Tech-Methode. Die Schüler bestellen ihre Mahlzeiten per Mausklick und zahlen bargeldlos — alles läuft mit Passwörtern und Kennnummern, via Internet und Chipkarte, selbst die Essensausgabe.

Alle Schüler, die Kunden der neuen Mensa werden wollen, bekommen als erstes eine Kontokarte mit einer persönlichen Buchungsnummer, die von der Schule registriert wird. Dafür wird im Voraus — per Überweisung oder Dauerauftrag — ein Guthaben auf ein zentrales Konto der Schule eingezahlt.

Menü für 2,90 oder vier Euro

Jeder registrierte Schüler erhält von der Schule einen Benutzernamen und ein persönliches Passwort für die Internetplattform "Schulverpflegung". Auf dieser kann der Jugendliche dann von zu Hause oder der Schule aus seine individuellen Essenswünsche anhand eines Menüplans für einen oder mehrere Tage anklicken.

Die Mensa bietet täglich die Wahl zwischen zwei Gerichten, einem vegetarischen und einem fleischhaltigen, jeweils mit Gemüse und Salat für 2,90 Euro, wenn spätestens am Vortag vorbestellt wurde. Wird die Bestellung für den gleichen Tag abgegeben — das geht auch noch vor Ort in der Schule — kostet das Essen vier Euro.

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Bestellungen sind nur möglich, soweit das vorab eingezahlte Guthaben reicht, und sie können nachträglich bis zu einer gewissen Frist kostenlos geändert oder storniert werden.

Nicht spontan, aber gesund

Bei der Essensausgabe schließlich steckt der Schüler seine Kontokarte in einen Chipkartenleser. Das Mensa-Personal kann daraufhin ablesen, welche Bestellung gemacht wurde, und gibt das richtige Menü aus. Allzu großen Spielraum für mittägliche jugendliche Spontaneität gibt es bei diesem System also nicht. Dafür soll das Essen gesund und frisch gekocht sein, versichert die Schule.

Der Träger der Mensa ist der Duisburger Verein "Dubas" (Betreuung und Fördern an Schulen), über den auch die Abrechnung erfolgt. Der Caterer ist das Unternehmen Sauels, das damit wirbt, unter anderem speziell auf die Bedürfnisse von Kindern und Jugendlichen zugeschnittene Mahlzeiten anzubieten.

Sponsoren der Mensa sind der Förderverein der Schule und ihr Kooperationspartner aus der Wirtschaft, der Konzern Arcelor Mittal. Die bereits seit Jahren bestehende Caféteria des Albert-Einstein-Gymnasiums wird weiterhin Getränke und Snacks anbieten.

(RP)