Duisburg: Erfolgsgeschichte Café Klamotte

Duisburg: Erfolgsgeschichte Café Klamotte

Am 11. November 2015, hat das Café Klamotte in Rufweite des Rheinhauser Marktes, erstmals seine Tür eröffnet. "Keiner der Initiatoren dieses ökumenischen Projektes hätte mit den Besucherzahlen gerechnet, die sich schon nach wenigen Tagen eingestellt und seitdem gehalten haben", schreiben die Café-Macher.

Ausschlaggebend seien dafür vor allem die mehr als 40 Ehrenamtlichen, die die Öffnung an fünf Tagen in der Woche möglich machen. Mit einem Essen und einem Konzert des Rheinhausener Musikers Thorsten Engel im Gemeindehaus "Auf dem Wege" hat sich das Leitungsteam jetzt bei allen Ehrenamtlichen bedankt. "Der bisherige Erfolg machte es auch möglich, dass für die Ökumenische Schulmaterialkammer und für die Arbeit mit Flüchtlingen von Caritas und Diakonie in Rheinhausen Mittel zur Verfügung gestellt werden können. Darüber hinaus können Projekte der Karmariders in Indien unterstützt werden."

Mit dem Café Klamotte bieten die katholische Gemeinde St. Peter und die evangelischen Kirchengemeinden in Rheinhausen und Rumeln-Kaldenhausen ein offenes Ohr bei einer Tasse Kaffee oder Tee, preiswerte Kleidung und einen Ort der Begegnung an, Adresse: Hochemmericher Straße 62. "Es ist ausdrücklich jeder willkommen", sagt Pfarrer Heiner Augustin.

Im Hintergrund stehen Caritas Duisburg und Grafschafter Diakonie gGmbH - Diakonisches Werk Kirchenkreis Moers mit ihren Beratungs- und Hilfsangeboten bereit. Die Mitarbeitenden im Café beantworten Fragen und vermitteln Unterstützung, wenn es gewünscht ist. Kürzlich besuchte Weihbischof Wilfried Theising das Café Klamotte und gewann Eindrücke von der Arbeit. "Wir sind mit dem Bischof einer Meinung, dass wir mit einem solchen Projekt nah am Menschen ein Stück Kirche der Zukunft auf den Weg gebracht haben", sagt Diakon Stefan Ricken von der Gemeindecaritas West.

(RPN)