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Duisburg Endspurt: Viele Füße für die Orgel

Duisburg · Beim neunten Orgellauf ging es nicht nur um die letzten Euros für das Instrument in der Dorfkirche. Es ging auch ums Zusammensein, darum, gemeinsam Gutes zu tun und dabei die Jüngsten und die Ältesten zum Zuge kommen zu lassen. Es wurde gejoggt, gefeiert, geklönt und getafelt.

 Beim Bambinilauf starten, wie man sieht sehr fröhlich, die kleinsten Orgelläufer. Der jüngste Teilnehmer war in diesem Jahr Kevin, Jahrgang 2010. Alle wurden von Eltern und Verwandten angefeuert.

Beim Bambinilauf starten, wie man sieht sehr fröhlich, die kleinsten Orgelläufer. Der jüngste Teilnehmer war in diesem Jahr Kevin, Jahrgang 2010. Alle wurden von Eltern und Verwandten angefeuert.

Foto: Andreas Probst

Friemersheim Sie laufen für eine neue Orgel, oder walken, das geht auch. Sogar die Kleinsten sind in Friemersheim schon mit dabei, wenn es zum Abschluss des Friemersheimer Kultursommers gilt, Geld für eine Orgel zu erlaufen. 19 Kinder waren es am Sonntag an der Zahl, die um das etwa 150 Meter umfassende kleine Rasenstück vor der Dorfkirche flitzten und stolzen Eltern winkten.

Doch der sonntägliche neunte Orgellauf, der wie immer nach dem Gottesdienst begann, war nicht nur für die Sportler ein Highlight, sondern auch Freunde und Verwandte kamen voll auf ihre Kosten. Gestärkt durch frisches Grillgut, bodenständigen Kartoffelsalat und ein üppiges Kuchenbuffet ließ es sich gleich viel besser anfeuern.

Der Jüngste: Jahrgang 2010

Besonderen Applaus erntete Timon Helmich, mit neun Jahren der Jüngste Teilnehmer am Zehn-Kilometer-Lauf. Der Nachwuchssportler lief mit seinem Vater und belegte mit einer Zeit von 46:06 Minuten den sechsten Platz. Absolut der jüngste Läufer war Kevin, Jahrgang 2010, er startete beim Bambinilauf. Die Ältesten im Feld waren Walker vom Jahrgang 1932.

Mit elf Schülern nahm Schulleiter Wolfgang Franzen von der Borgschenhof Grundschule am Rennen teil. Er bietet an seiner Schule jährlich eine Lauf-AG an, die in der Teilnahme am Orgellauf ihren sportlichen Höhepunkt findet.

Pfarrer Thomas Gregorius war mit den Besucher- und Teilnehmerzahlen vom Wochenende zufrieden und ließ sich auch vom verregneten Samstagabend nicht die Laune verderben. "Heute ist das Wetter zum Laufen ideal. Die Läufer berichten von frischer Luft unten im Rheinvorland", so der Pfarrer. "Alle, die sich angemeldet haben, sind auch gekommen." Doch nicht nur die Sportler bekamen Lob, sondern auch das vielköpfige ehrenamtliche Team, das an Grillstand, Richtertisch und Zapfsäulen die Arbeit verrichtete. "Das sind die anderen Zehn-Kilometer-Läufer, außerhalb der Wertung", scherzte Gregorius angesichts der Geschwindigkeit, mit der ihn ein engagierter Helfer überholte: "Das sind die, die den Kuchen-Nachschub holen."

Sieger am Sonntagnachmittag

Insgesamt starteten 30 Personen über die Zehn-Kilometer-Distanz. 65 Läufer trauten sich die Fünf-Kilometer-Strecke zu, und es gab etwa 30 Walker. Da die Zeiten trotz des guten Zwecks natürlich dennoch akribisch genau festgehalten wurden, gab es am Sonntagnachmittag etliche Sieger zu küren.

Bei den Damen siegte Janine Groth über fünf Kilometer. Michael Peters war die Nummer eins der Herren. Anja Pasch war als einzige Frau über zehn Kilometer angetreten und schaffte sie in 54:42 Minuten. Von den Herren siegte Andreas Hitt mit 41:30 Minuten.

(son)
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