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Elternpraktikum an der Hauptschule Gneisenaustraße

Projekt der Stadt Duisburg : Erfolgreiches Elternpraktikum an der Hauptschule

Die Schülerinnen und Schüler der Gemeinschaftshauptschule Gneisenaustraße in Duisburg-Neudorf nahmen jetzt am Elternpraktikum teil und kümmerten sich eine Woche lang um Babysimulatoren.

Zu Beginn des Praktikums wurden die Jugendlichen durch die Frühen Hilfen des Jugendamtes begrüßt und über Beratungs- und Unterstützungsangebote informiert. Bevor die Neuntklässler die hochsensiblen Babysimulatoren mit nach Hause nehmen durften  und die Verantwortung für sie – auch nachts – übernahmen, wurden sie von der Projektleiterin des Deutschen Roten Kreuzes auf das Leben mit dem Baby vorbereitet. In der Schule wurden Themen wie Lebensplanung, Sexualität, Schwangerschaft und Geburt, kindliche Entwicklung, Babypflege, Sicherheit und Gesundheit sowie Unterstützungsmöglichkeiten des Netzwerkes Frühe Hilfen erarbeitet.  Zum Abschluss der Woche erhielten alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer beim Allgemeinen Sozialen Dienst im Jugendamt Zertifikate für die erfolgreiche Teilnahme.

Seit 2011 wird die Projektwoche mit weiterführenden Schulen in Duisburg in Kooperation mit dem Familienbildungswerk des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und dem Jugendamt durchgeführt. Schüler der neunten Klasse erfahren, wie weitreichend die Übernahme von Verantwortung gegenüber einem Kind ist und wie tiefgreifend sich das  eigene Leben verändert. Dies geschieht durch die Betreuung und Versorgung computergestützter Babysimulatoren. Zur Nachbereitung der Projektwoche kann die Klasse ebenfalls die Beratungsstelle pro familia aufzusuchen. Hier werden Inhalte wie sexuelle Rechte und Verhütung aufgegriffen.

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In diesem Jahr stehen noch Termine zur Teilnahme am Elternpraktikum zur Verfügung. Für eine gelingende Projektwoche sind die Information des Kollegiums der Schule und eine Vorbereitung der beteiligten Lehrkräfte erforderlich.

Interessierte Schulen erhalten telefonisch weitere Informationen zum Projekt bei Liane Lauprecht (DRK) unter 01525 3033672 oder bei Julia Gathen (Frühe Hilfen, Jugendamt) unter 0203 34699817.

(dab)