Duisburg: Ein neuer Platz der Begegnung für Friemersheim

Duisburg : Ein neuer Platz der Begegnung für Friemersheim

Auf dem Vorplatz der ehemaligen Geestschule an der Kaiserstraße rollen seit einigen Tagen die Bagger an. Der Bürgerplatz für alle Friemersheimer nimmt nach jahrelanger Vorplanung langsam Gestalt an.

Im Auftrag der Friemersheimer Ideenwerkstatt wird in den kommenden Wochen eine behindertengerechte Rampe von der Kaiserstraße auf den ehemaligen Schulhof mitten im Ortskern gebaut. Gleichzeitig entsteht eine Zufahrt von der angrenzenden Geeststraße auf das Gelände, das seit der Schließung der ehemaligen Volks-, später Hauptschule als Parkplatz genutzt wurde.

Dazu wird die niedrige Mauer in Abstimmung mit der zuständigen Unteren Denkmalbehörde in Duisburg an zwei Stellen durchbrochen - einmal auf der Geest-, einmal auf der Kaiserstraße.

Da der Parkplatz im Laufe der Jahre immer maroder wurde, eine beträchtliche Anzahl von Schlaglöchern, aber keine Standsicherheit aufwies, wird der Vorplatz der früheren Geestschule auch mit zweifarbigen Pflastersteinen neu grundiert. Die robusten Steine werden bald auf einer Fläche von bis zu 300 Quadratmetern verlegt. Die Kosten für alle Maßnahmen sind mit rund 8000 Euro überschaubar. Finanziert werden sie aus den "Mitteln zur Pflege des Ortsbildes", die die Bezirksvertretung in jedem Jahr vergibt sowie aus Spenden von Friemersheimer Handwerksunternehmen.

"Das Gelände will die Ideenwerkstatt Friemersheim allen Bürgern für Treffen und Veranstaltungen zur Verfügung stellen", sagt Dietmar Vornweg, Sprecher des Gremiums aus Spar- und Bauverein, Friemersheimer Kaufleuten und Handwerkern, Bezirksvertretern, Ratsleuten und dem "Bündnis für Familie" im Ortsteil. Er rechnet damit, dass die erste Neugestaltung des Platzes im Frühjahr abgeschlossen werden kann. Der Spar- und Bauverein, dessen Vorsitzender Dietmar Vornweg ist, hat den Schulhof seit zwei Jahren vom Eigentümer, dem Immobilien Management Duisburg (IMD), gepachtet (wir berichteten).

Geplant sind auf dem Platz zunächst Frühlingsfeste, Floh- und Adventsmärkte, es soll ein Platz der Begegnung für alle Generationen werden. In diesem Rahmen zeigt sich die Ideenwerkstatt für weitere Projekte offen: "Wer Ideen hat, wie man den Platz weiter gestalten oder was man dort veranstalten kann, soll sich bitte bei der Ideenwerkstatt oder beim Spar- und Bauverein melden", so Vornweg.

Das Hauptkriterium sei aber dabei: "Für jede Idee und jede Maßnahme muss ein Bedarf vorhanden sein."

(RP)