Duisburg: Ein letztes Mal bebte das Festzelt auf dem Wendel-Platz

Duisburg: Ein letztes Mal bebte das Festzelt auf dem Wendel-Platz

Kolpingfamilie bot grandiose Sitzung mit einem Programm voller Eigengewächse.

Die Stimmung bestens, alle Plätze belegt und ein Programm voller Eigengewächse - die Sitzung des Elferrates der Kolpingfamilie Homberg hatte dieselben erfolgreichen Zutaten, wie in den letzten Jahren. Nur eine Sache war am Sonntagabend anders. Denn wie die anderen Homberger Karnevalssitzungen fand die Kolping-Veranstaltung nicht in der Glückauf-Halle, sondern im großen Festzelt auf dem Bürgermeister-Wendel-Platz statt.

Unter tosendem Applaus der 900 Gäste eröffneten die "Swinging Funfares" die Sitzung . Foto: Jörg Schimmel

Das erbebte unter dem tosenden Applaus von mehr als 900 Gästen, als das Showorchester Swinging Funfares den Abend mit seinen mitreißenden Rhythmen eröffnete. Von außerhalb kamen ebenfalls die Kölschrock-Karnevalisten der bekannten Gruppe "Kasalla". Sie heizten der Stimmung im Zelt um kurz nach 23 Uhr noch einmal so richtig ein. Aber die Kolpingfamilie kann sich auf ihren Sitzungen vor allem mit ihren Eigengewächsen rühmen. Allen voran natürlich Klaus & Willi. Für den Komiker mit seinem sprechenden Affen ist die Sitzung bei seinem Stammverein in Homberg oft auch der Sessionsabschluss. Auch "Der lustige Joe" machte in der Bütt seinem Namen alle Ehre. Die Garde- und Showtänzer der Galaxy Dancers zeigten gleich in zwei Formationen ihr Können. Genauso wie die Tena-Ladies, die Homberger Sternchen und das Männerballett Rheinperlen sind sie ein erfolgreicher Stimmungsgarant aus dem eigenen Hause der Kolpingfamilie. "Entgegen aller Erwartungen ist es richtig voll und nett hier", sagte Thorsten Willems vom Elferrat in Bezug auf das Zelt. Denn die Stimmung ließen sich die Feiernden nicht verderben. Schließlich hatte der Verein auch wieder für eine umfangreiche Dekoration gesorgt. Von der Decke hingen beispielsweise viele der selbstgebastelten karnevalistische Holzfiguren, die auch immer in der Glückauf-Halle hängen.

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Dennoch seien einige Gäste deswegen nicht gekommen, weil sie nicht im Zelt feiern wollten, so Willems. Das falle nicht so auf, weil in die Halle rund 140 mehr Gäste passen als in das Zelt. So war es trotz insgesamt weniger Kartenverkäufe ausverkauft. Hinnehmen mussten die Karnevalisten auch, dass im nicht so lärmisolierten Zelt früher Schluss war, als in der gemauerten Halle. Um kurz nach 0 Uhr wurde die Musik zum Abschied gespielt, und die Jecken mussten sich auf den Heimweg machen. In der Glückauf-Halle wurde bis 3 Uhr in der Früh gefeiert. Aber da hielt es der Elferrat wie mit der Session: Zwar etwas kürzer, dafür umso spaßiger.

Geehrt für ihre langjährige Mitarbeit im Elferrat wurden für elf Jahre: Arne Werner, Rolf Hengstmann und Rafael Kriege. Für 22 Jahre wurde Uwe Pretzer ausgezeichnet.

(RP)
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