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Duisburgerin muss nach Geisterfahrt in die Psychiatrie

Zwei Menschen auf A59 verletzt : Duisburgerin muss nach Geisterfahrt in die Psychiatrie

Weil sie sich umbringen wollte, fuhr eine 46-Jährige verkehrt herum auf die A 59 und verletzte zwei Menschen.

Drei Schwerverletzte gab es am Morgen des 9. März des vergangenen Jahres bei einem Frontalzusammenstoß zweier Autos auf der Autobahn 59 bei Fahrn. Um sich umzubringen, war eine 46-jährige Duisburgerin verkehrt herum auf die Autobahn gefahren. Das Landgericht wies sie dauerhaft in ein psychiatrisches Krankenhaus ein.

Nicht zum ersten Mal hatte die von Wahnvorstellungen geplagte Frau versucht, sich das Leben zu nehmen. Als Folge ihrer Amokfahrt landete sie mit schweren Verletzungen im Krankenhaus. Ebenso wie der 57-jährige Fahrer und die 53-jährige Beifahrerin eines entgegenkommenden Fahrzeugs, das dem Kleinwagen der Geisterfahrerin nicht mehr ausweichen konnte.

Am Ende des mehrtägigen Verfahrens gab es aufgrund des Gutachtens eines psychiatrischen Sachverständigen keinen Zweifel daran, dass die Beschuldigte, die seit mehreren Jahren unter einer schweren psychischen Erkrankung leidet, schuldunfähig ist und deshalb nicht strafrechtlich zur Verantwortung gezogen werden kann. Ebenso wenig Zweifel gab es daran, dass die 46-Jährige ohne Therapie in einer geschlossenen psychiatrischen Einrichtung eine Gefahr für die Allgemeinheit darstellt.

(bm)